Bonner General-Anzeiger: Aktivisten wollen Primark nicht in Bonn

Fördert die Modekette eine Wegwerfkultur? Bonner Aktivisten stellen sich gegen die Ansiedlung von Primark am Hauptbahnhof.

Mit T-Shirts für drei Euro kann sich Gisela Burckhardt nicht anfreunden. „Billig ist eigentlich teuer, weil viele Kosten sozialisiert werden“, kritisiert die Buchautorin („Todschick: Edle Labels, billige Mode – unmenschlich produziert“). So müsse die Gesellschaft beispielsweise für Umweltschäden aufkommen, die die Bekleidungsindustrie verursacht.

Die Frauenrechtlerin stellt sich mit anderen Bonner Aktivisten gegen die Ansiedlung von Primark am Hauptbahnhof: „Für eine Fair-Trade-Stadt wie Bonn ist die Ansiedlung einer Billigkette an so einer prominenten Stelle einfach unmöglich“, sagt Burckhardt.

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Autorin: Delphine Sachsenröder, 17.09.2016

Der Bonner General-Anzeiger veröffentlichte, neben dem Meinungsartikel, auch zwei weitere Beiträge die sich mit der Debatte rundum die Modekette Primark auseinandersetzen. Die weiteren Artikel finden Sie hier:

Ein Wintermantel für 28 EuroAutorin: Delphine Sachsenröder, 17.09.2016

„Ethik hat nichts mit dem Preis zu tun“Autorin: Delphine Sachsenröder, 17.09.2016