Faire Woche 2009 – auch in Bonn | Buntes Programm vom 12. bis 28. September

„Perspektiven schaffen – Fair handeln“ lautet das Motto der diesjährigen bundesweiten Fairen Wochen. 2009 soll verdeutlicht werden, dass der Faire Handel durch die Förderung von Gesundheit, Bildung, ökologischer Nachhaltigkeit und finanzieller Sicherheit Zukunftsperspektiven schafft – für Produzenten und Konsumenten und ihre natürlichen Lebensgrundlagen.

Auch in Bonn wird vom 12. bis 28. September mit einem bunten Programm zur Fairen Woche 2009 wie in den Vorjahren wieder viel geboten. Mit großem Engagement bieten die Bonner Akteure Informationen über Produkte und Hintergründe des fairen Handels. Ob jung oder alt, die genussvollen Angebote laden alle ein. So ist zum Auftakt am Samstag, 12. September ein „Kleiner Weltladen“ am Bottlerplatz aufgebaut. Dort kann man gemeinsam mit Dr. Norbert Blüm, Bundesminister a.D., den genussreichen Einstieg in die Bonner Faire Woche vornehmen.

Das Programm bietet außerdem die Gelegenheit, einem interessanten Vortrag über das Fairhandelsmodell im Gebrauchtwarenkaufhaus Schatzinsel zu folgen, im Rheincafé Steinbach „nach Äthiopien zu reisen“, den Bonn-Café einmal mit Weitblick zu genießen – nämlich auf der Aussichtsplattform des Bonner Stadthauses – oder das Blumenbinden zu lernen, selbstverständlich mit Blumen aus menschen- und umweltfreundlicher Produktion. Tropische Köstlichkeiten wie Mangos und Bananen, Muntermacher wie Kaffee und Tee, süße Extras wie Schokolade, aber auch ganz alltägliche Nahrungsmittel wie Zucker und Reis finden wir heute selbstverständlich in jedem Supermarkt.

Obwohl in den letzten Jahren die Anzahl von fair gehandelten Produkten deutlich gestiegen ist, stellen sie im konventionellen Einzelhandel erst einen kleinen Anteil dar. Die Faire Woche 2009 möchte die Verbraucherinnen und Verbraucher ermutigen, verstärkt nach diesen Produkten nachzufragen, denn nur so finden diese den Weg in die Regale des Handels. Fair gehandelte Bio-Produkte stehen für eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftsweise, die die Bedürfnisse der heutigen Generation berücksichtigt, ohne damit die Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden. Davon profitieren auch die Konsumenten.

Das ausführliche Programmheft ist ab Mittwoch, 9. September, in allen städtischen Informationsstellen kostenlos erhältlich und kann auch von der städtischen Homepage www.bonn.de heruntergeladen werden. Nähere Informationen und Anmeldungen für den Besuch der Aussichtsplattform gibt es im Agenda-Büro der Stadt Bonn, Telefon 77 4512 oder 77 2100,

E-Mail: ines.ulbrich@bonn.de.

================================================================================

Quelle:

http://www.bonn.de