28.05.2014 | Alexander-Koenig-Gesellschaft: Inseln der Zeit – Die Gebirge am Zentralafrikanischen Graben als endemitenreiche Refugialgebiete

Die Alexander-Koenig-Gesellschaft bietet im Rahmen der Vortragsreihe “Lebensraum Regenwald – Bedeutung für Pflanzen, Tiere und Menschen” die Veranstaltung “Inseln in der Zeit – Die Gebirge am Zentralafrikanischen Graben als endemitenreiche Refugialgebiete” an. Die Veranstaltung findet am 28.5. um 19 Uhr statt.

Die Regenwälder Afrikas waren während des Pleistozäns extremen Klimaschwankungen ausgesetzt. In den Kaltzeiten (zuletzt vor ca. 20.000 Jahren) herrschte ein kühles und trockenes Klima, in dem sich die Regenwälder in sogenannte Refugialgebiete zurückzogen. Im Kongobecken herrschte Savanne oder sogar Wüste vor, und nur in den inselartigen Refugien konnte sich die Artenvielfalt erhalten und durch Isolation weiterentwickeln. Erst mit den Warmzeiten konnte sich der Regenwald wieder ausdehnen. Der Vortrag von Prof. Eberhard Fischer (Universität Koblenz-Landau) behandelt die Diversität und den Endemismus der alten Regenwaldrefugien am Zentralafrikanischen Graben am Beispiel der Pflanzenwelt.

Ort: Museum Koenig, Adenauerallee 160, Eintritt frei, Spenden zur im Aufbau befindlichen Regenwald-Ausstellung des Museum Koenig willkommen.

Nähere InformationenDie Alexander-Koenig-Gesellschaft bietet im Rahmen der Vortragsreihe “Lebensraum Regenwald – Bedeutung für Pflanzen, Tiere und Menschen” die Veranstaltung “Inseln in der Zeit – Die Gebirge am Zentralafrikanischen Graben als endemitenreiche Refugialgebiete” an. Die Veranstaltung findet am 28.5. um 19 Uhr statt.

Die Regenwälder Afrikas waren während des Pleistozäns extremen Klimaschwankungen ausgesetzt. In den Kaltzeiten (zuletzt vor ca. 20.000 Jahren) herrschte ein kühles und trockenes Klima, in dem sich die Regenwälder in sogenannte Refugialgebiete zurückzogen. Im Kongobecken herrschte Savanne oder sogar Wüste vor, und nur in den inselartigen Refugien konnte sich die Artenvielfalt erhalten und durch Isolation weiterentwickeln. Erst mit den Warmzeiten konnte sich der Regenwald wieder ausdehnen. Der Vortrag von Prof. Eberhard Fischer (Universität Koblenz-Landau) behandelt die Diversität und den Endemismus der alten Regenwaldrefugien am Zentralafrikanischen Graben am Beispiel der Pflanzenwelt.

Ort: Museum Koenig, Adenauerallee 160, Eintritt frei, Spenden zur im Aufbau befindlichen Regenwald-Ausstellung des Museum Koenig willkommen.

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