KfW: Studie: Rohstoffbedarf und -sicherheit in Zeiten der grünen und digitalen Transformation

Die Transformation Richtung Klimaneutralität und die Digitalisierung werden die weltweite Nachfrage sowohl nach Massen­metallen wie Kupfer als auch nach Spezial­metallen wie Lithium, Seltenen Erden oder Kobalt deutlich erhöhen. Deutschland und Europa sind in hohem Maße auf den Import dieser Rohstoffe angewiesen. Beim Abbau und der Weiter­verarbeitung von Spezial­metallen sind hohe Länder­konzentrationen zu verzeichnen, die zum Teil höher sind als bei der Öl- und Gas­produktion. Für die Positionierung europäischer Unternehmen im Bereich strategischer Technologien wie Lithium-Ionen-Batterien oder Solartechnik stellt die hohe Marktmacht Chinas eine besondere Heraus­forderung für die Rohstoff­versorgung im speziellen und für den Technologie­standort Europa im allgemeinen dar. Für eine höhere Rohstoff­sicherheit in Europa sind das Vorantreiben der Kreislauf­wirtschaft, der Ausbau der Rohstoff­gewinnung in Europa selbst und die Diversifizierung internationaler Bezugsquellen zentral.

Rohstoffbedarf und -sicherheit in Zeiten der grünen und digitalen Transformation (PDF, 347 KB, barrierefrei)

Meldung vom 07.09.2022