GIZ: Wie können wir unsere Zukunft grüner und zugleich gerechter gestalten?

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Die neue Ausgabe des GIZ-Magazins akzente zeigt Chancen und Zukunftsbilder.

Klimawandel und Umweltschutz gehören zu den Megatrends dieser Zeit. Ein Begriff darf in diesem Kontext nicht fehlen: Grüne Wirtschaftsbelebung („Green Recovery“). Schließlich steht er für einen klimaneutralen, nachhaltigen und widerstandsfähigen Wandel nach der Corona-Pandemie. Wie eine grüne Wiederbelebung der Pandemie-geschwächten Volkswirtschaften gehen kann, darauf blickt die neue Ausgabe des GIZ-Magazins akzente.Kann die Welt grüner und zugleich gerechter werden? Wo wirken klima- und umweltschonende Maßnahmen bereits und wo muss noch mehr getan werden? Welche Innovationen können dazu beitragen? akzente gibt Anregungen und Inspirationen zu diesen Fragen.

Weltpolitik für Weichenstellungen gefordert

Indonesiens Finanzministerin Sri Mulyani Indrawati betont in ihrem Gastbeitrag über den Weg des Landes in eine grünere Zukunft: „Wir können es uns nicht leisten, passiv zu bleiben.“ Dass ein globales Umdenken mehr denn je gefordert ist, schreibt Journalistin Ulrike Scheffer in ihrem Essay. Abseits einzelner Städte oder Regionen komme es vor allem auf die Weichenstellungen der Weltpolitik an. Costa Ricas Umweltministerin Andrea Meza Murillo macht auf eine wichtige Voraussetzung für den umweltverträglichen Wandel aufmerksam: „Wir verfügen über das Wissen und die Technologie. Was uns fehlt, ist das Geld.“ An diesem mangle es häufig, um Ideen umzusetzen.

Zwei Reportagen zeigen, wie technologische Innovationen einen Beitrag zur grünen Wirtschaftsbelebung leisten können: So stärkt eine solarbetriebene Eismaschine die lokale Wirtschaft in abgelegenen indonesischen Fischerdörfern. Und in Zentralasien sorgt ein ausgefeiltes Wassermanagement für Stabilität und reiche Ernten. Alle Beiträge haben eins gemein: Sie zeigen, dass Ideen, Ansätze und Wille da sind. Nun ist es Aufgabe der Weltgemeinschaft, den grünen Weg in die Zukunft für alle zu sichern.

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