Stadt Bonn | Bonn tritt Initiative gegen Verbreitung fossiler Energien bei

Die Stadt Bonn wird der globalen Initiative für einen Nichtverbreitungsvertrag für fossile Energien (Fossil Fuel Non-Proliferation Treaty) beitreten. Die internationale Initiative setzt sich für den organisierten Ausstieg aus den fossilen Energien und einen gerechten Übergang zu einem nachhaltigen und klimafreundlichen Energiesystem auf Basis der Erneuerbaren Energien ein.

Die Entscheidung zum Beitritt der Stadt traf der Ausschuss für Umwelt, Klima und lokale Agenda in seiner jüngsten Sitzung und geht zurück auf einen Bürgerantrag, der von verschiedenen lokalen Organisationen und Gruppen unterstützt wurde.

Oberbürgermeisterin Katja Dörner begrüßt den Beitritt der Stadt: „Die Ziele der globalen Initiative decken sich mit dem Bekenntnis der Stadt Bonn zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels von Paris im Klimanotstandsbeschluss und mit unserem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein. Klar ist: Der Weg zur Klimaneutralität führt nur über die Erneuerbaren Energien und über eine schrittweise Dekarbonisierung unserer Energieversorgung. Die Stadt Bonn hat dies mit ihrem Leitbild-Beschluss zu Klimaschutz und Klimaanpassung zum Ausdruck gebracht und sich zum Ziel gesetzt, die Energieversorgung bis 2035 sukzessive auf regenerative Energien umzustellen.“

Nach derzeitigem Stand ist Bonn die erste deutsche Stadt, die der globalen Initiative beitreten wird. Weltweit haben sich bereits mehr als 1000 Organisationen der Initiative angeschlossen. Zum wachsenden Unterstützerkreis gehören zudem Nobelpreisträger*innen, Wissenschaftler*innen sowie internationale Glaubensführer*innen. Vancouver hat sich vor einem Jahr als erste Stadt der Welt der Initiative angeschlossen. Inzwischen ist die Zahl auf 19 Städte und Gemeinden gestiegen, darunter Los Angeles, Barcelona, Sydney und Cambridge.

Weitere Informationen zur globalen Initiative gibt es unter https://fossilfueltreaty.org/deu.

Quelle: Bundesstadt Bonn, 10.12.2021