Germanwatch | Das UNESCO-Programm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung für 2030“ startet

Die aktuelle KlimaKompakt-Ausgabe von Germanwatch macht auf das am 2020 anlaufende neue UNESCO Programm zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE für 2030) aufmerksam.

Das auslaufende UNESCO BNE-Weltaktionsprogramm 2014-19 forderte: “to empower learners to transform themselves and the society they live in“. „BNE für 2030“ baut darauf auf und geht weiter. Es drängt auf eine Bildung, die dazu befähigt, politisch aktiv zu werden, um die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) umzusetzen: „Alle BNE Aktivitäten tragen zur Umsetzung der SDGs bei“ (5.3). Damit verfolgt es einen klar politischen Ansatz. Es spricht von transformativer BNE und sagt: „BNE in Aktion ist Bürger-sein in Aktion“ (4.7).

Im kommenden, politisch sehr spannenden Jahr 2020, können diese Impulse auf lokaler, regionaler, staatlicher EU- oder internationaler Ebene umgesetzt werden. Die Kommunalwahlen in NRW oder die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, in dessen Zentrum die Umsetzung des „European Green Deal“, klimapolitische Zielerhöhungen und Verhandlungen mit China, Indien, Südafrika usw. für die gemeinsame Umsetzung der Klima- und -Nachhaltigkeitsziele stehen, bedürfen des unterstützenden Drucks und Engagements der Bürger_innen. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist auch zentral für den UN-Klimaprozess, wo jetzt die Implementierungsphase in den Fokus rückt – und damit auch das Engagement von Kommunen, Wirtschaft und Bürger_innen.

Vor diesem Hintergrund setzt sich Germanwatch dafür ein, dass die Impulse aus „BNE für 2030“ in der Bildungslandschaft „verdaut“ und umgesetzt werden. Gelebte Freiheit besteht darin, dass sich Bürger_innen aktiv in die Gesellschaft und Politik einbringen.

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Quelle: Germanwatch, Dezember 2019