10.01.2017 | GIZ, Uni Bonn und DW Akademie: Digital. Mobil. Sozial: Praxis und Visionen der Berichterstattung

Die technologische Entwicklung der digitalen Medien beeinflusst und verändert die Nachrichtenberichterstattung. Sie fordert Journalisten heraus, liefert aber auch neue Werkzeuge für Produktion, Distribution und Dialog mit dem Publikum. Innovative Technik bietet die Möglichkeit, Geschichten crossmedial zu erzählen, emotional und aus verschiedenen Perspektiven, z.B. als One-Pager oder durch immersive journalism. Neue Technologien ermöglichen es außerdem, nicht nur Fakten zu berichten, sondern Situationen und Geschichten lebendig werden zu lassen.

Bevor neue digitale Werkzeuge im Journalismus zur Anwendung kommen, werden sie in Pilotprojekten getestet und evaluiert. Dies ist notwendig, da die Bedeutung der Technologie für den digitalen Journalismus und das redaktionelle Tagesgeschäft zunimmt und sich Formate ständig weiterentwickeln. Voraussetzung ist, dass Journalisten bereit sind, ihr journalistisches Handwerk ständig weiterzuentwickeln, sich mit innovativen Formen des Storytelling zu beschäftigen und sich neue technische Kompetenzen anzueignen. Nur dann können sie ihren Beruf adäquat ausüben und weiterhin qualitativ hochwertige Arbeit abliefern – auch wenn der Aktualitätsdruck hoch und das Tempo der Informationsbeschaffung und Berichterstattung im digitalen Journalismus sehr schnell ist.

Vorträge und Diskussion mit

  • Julia Bernstorf
    stv. Leiterin Abt. Programmentwicklung & Innovation, Deutsche Welle
  • Wilfried Runde
    Leiter Bereich Innovationsprojekte, Abt. Projekte & Entwicklung, Deutsche Welle

Moderation: Jeanette Seiffert, Deutsche Welle Akademie

Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.

Wir bitten um eine Anmeldung.

Weitere Informationen zu Vortragsreihe: www.fiw.uni-bonn.de/die-welt-im-wandel 

Wir hoffen, Sie am Dienstag, den 10.01.2017, im Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24 begrüßen zu dürfen. Beginn ist um 18:15 Uhr.

Quelle: Mitteilung GIZ, 21.12.2016