Bonner General-Anzeiger: Bonns Rolle als Hauptstadt der Nachhaltigkeit

Beim Bürgerfest am Tag der Vereinten Nationen feiern die UN-Büros 20-jähriges Bestehen. 30 Organisationen stellten sich auf dem Marktplatz vor.

Auf Englisch hat Ashok Sridharan am Samstagmorgen sein Grußwort im Alten Rathaus begonnen. Mit „Happy Birthday UN in Bonn“ gratulierte der Oberbürgermeister den internationalen Gästen, die zum Bürgerfest „20 Jahre deutsche UNO-Stadt“ gekommen waren. Dass die Vereinten Nationen mittlerweile 19 ihrer Organisationen in Bonn angesiedelt hätten, sei ein Gewinn für die Stadt. „Aber auch für die Region, das Land NRW und Deutschland“, hob Sridharan hervor.

Seit 1951 haben die Vereinten Nationen Büros in Bonn, seit 1996 entwickelt sich Bonn zu einem immer wichtigeren Standort. Damals stellte die Bundesregierung der UN das Haus Carstanjen als Bürogebäude zur Verfügung und weitere UN-Organisationen kamen nach Bonn, darunter etwa das UN-Freiwilligenprogramm (UNV). Dieses 20-jährige Bestehen und den Tag der Vereinten Nationen feierte die Stadt am Samstag mit dem Bürgerfest.

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Bis zum Abend präsentierten sich über dreißig Organisationen auf dem Marktplatz, darunter auch Nichtregierungs- und Entwicklungshilfe-Organisationen, die mit der UN zusammenarbeiten. In neun Zelten stellten sie ihre Arbeit vor und boten Mitmach-Aktionen an. Auch unbekanntere UN-Organisationen waren dabei, etwa das UN-Büro für Weltraumangelegenheiten. Auf einer Bühne vor dem Alten Rathaus traten Musikgruppen auf, darunter der Chor der Bonn International School und das interkulturelle Musikensemble „You Shall Rise“.

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Autor: Alexander Grantl, 31.10.2016