03.09. – 23.10.2016 | Stadt Bonn: Filmfair

    Anlässlich der Fairen Woche 2016 präsentiert das Bonner Netzwerk für Entwicklung vom 3. September bis 23. Oktober zum vierten Mal die Bonner “Filmfair” im Programmkino Woki, Bertha-von-Suttner-Platz 1 bis 7: Im Rahmen der Filmreihe sind 16 zum Teil international ausgezeichnete Dokumentar- und Spielfilme zu sehen, deren Protagonisten in verschiedenen Teilen der Erde versuchen, mit den Folgen unserer Lebensart umzugehen. Kooperationspartner der Bonner “Filmfair” sind das Programmkino WOKI, das Lokale Agenda-Büro der Stadt Bonn und die Ideenschmiede für Nachhaltigkeit.

    Die Filmreihe startet bereits einige Tage vor dem offiziellen Beginn der bundesweiten Fairen Woche (16. bis 30. September). Der Dokumentarfilm “Endstation Fortschritt?” der beiden Filmemacher Mathieu Roy und Harold Crooks läuft als Prolog am Samstag, 3. September, ab 19.30 Uhr im WOKI. Es geht um schwindende Ressourcen, Hungersnöte und die internationale Finanzkrise. Lösungsansätze aus der “Fortschrittsfalle” zeigen unter anderem die Verhaltensforscherin Jane Goodall, der Biologe Craig Venter und der Astro-Physiker Stephen Hawkins.

    Nach der Eröffnung werden bei der Bonner Filmfair dienstags und donnerstags um 19.30 Uhr immer abwechselnd ein Dokumentar- oder ein Spielfilm gezeigt, die sich jeweils demselben Thema widmen.

    Themenschwerpunkte sind unter anderem Flucht und Ankommen in Europa, der Kampf um Landbesitz, moderne Sklavenarbeit und die grenzenlose Optimierung der Ressource Mensch. Dienstags diskutieren nach Ende der Filmvorstellungen Expertinnen und Experten mit dem Publikum. Der Eintritt ins Kino kostet 7,50 Euro pro Film, ermäßigt sechs Euro.

    Zum Ende der Bonner Filmfair 2016 richten die Veranstalter den Blick in die Zukunft: Als Epilog am Sonntag, 23. Oktober, ist der Dokumentarfilm “Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen” zu sehen. Der französische Aktivist Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent beschließen, sich nicht resigniert einem Zusammenbruch unserer Zivilisation zu ergeben, sondern finden weltweit Projekte, die vielversprechende ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Ein Film, der versucht Antworten zu geben auf die dringendsten Fragen unserer Zeit.

    Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.filmfair.de.

    Quelle: Pressemitteilung Stadt Bonn, 23.08.2016