20.06, 22.06.2016 | Germanwatch: Diskussionen zu Klimahandel und Welternährung (Jubiläumsveranstaltungen)

Der Jahrespartner der Stadt Bonn, Germanwatch, lädt zu zwei weiteren Veranstaltungen innerhalb seines Jubiläums- und Partnerschaftsjahres ein. Die Themen lauten “Klimawandel und Klimahandel” sowie “Bonn, Brüssel, die eine Welt: Netzwerke schaffen für eine Welt ohne Hunger”. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Klimawandel und Klimahandel

Bei einer gemeinsam mit der VHS Bonn veranstalteten Podiumsdiskussion geht es am Montag, 20. Juni, um 18.15 Uhr in der Abteilung für Altamerikanistik der Uni Bonn, Oxfordstr. 15, um “Klimawandel und Klimahandel”. Bei der Veranstaltung in der Reihe “Lateinamerikanische Perspektiven” steht die Frage nach den Chancen und Risiken, die ein auf Emissionshandels basierter Klimaschutz mit sich bringt, im Mittelpunkt.

Als Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Klimaschutzpolitik diskutieren Hanna Hoffmann vom in Bonn ansässigen UN-Klimasekretariat, Jan Burck, Teamleiter Deutsche und EU-Klimapolitik bei Germanwatch, und Dr. Imme Scholz, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik. Weitere Informationen und Anmeldung unter Angabe der Kursnummer (R1514) per E-Mail an klara.siladji@bonn.de sowie online unter www.vhs-bonn.de oder www.germanwatch.org/11602.

Bonn, Brüssel, die eine Welt: Netzwerke schaffen für eine Welt ohne Hunger In der Veranstaltungsreihe “Bonner Impulse”, die seit 2004 Themen europäischer Entwicklungspolitik aufgreift, findet am Mittwoch, 22. Juni, um 16 Uhr im Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Tulpenfeld 6, eine Diskussion zum Thema “Bonn, Brüssel, die eine Welt: Netzwerke schaffen für eine Welt ohne Hunger” statt. Dabei geht es um Ziel 2 der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele, die die Vereinten Nationen in der Agenda 2030 festgeschrieben haben: die Ernährung weltweit zu sichern und den Hunger zu beenden. Gefragt wird zum Beispiel danach, welche Strategien für eine nachhaltigere Landwirtschaft in NRW es bereits gibt. Wie sind die Akteure untereinander und überregional bereits vernetzt? Welche Schnittstellen gibt es mit und auf europäischer Ebene?

Es diskutieren Heide Bergschmidt, Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der EU, Referat Umwelt, Landwirtschaft und Naturschutz, Markus Arbenz, International Foundation for Organic Agriculture (IFOAM), und Tobias Reichert, Teamleiter Welternährung, Landnutzung und Handel bei Germanwatch. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://germanwatch.org/de/12278.

Hintergrund Jahrespartnerschaft

Seit dem Jahr 2000 geht die Stadt Bonn jährlich eine besondere Verbindung mit einer internationalen oder international tätigen Organisation ein, die in Bonn ihren Hauptsitz hat. Ziel der Partnerschaft ist es, die Arbeit des Jahrespartners vorzustellen und Bonn als Standort internationaler Zusammenarbeit weiter zu profilieren. Aktueller Jahrespartner ist die Nichtregierungsorganisation Germanwatch. Germanwatch engagiert sich unter dem Motto “Hinsehen, Analysieren, Einmischen” seit 1991 für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Im Fokus steht dabei die Politik und Wirtschaft des globalen Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen.

Weitere Informationen zur Jahrespartnerschaft der Stadt Bonn finden Sie unter www.bonn.de/@jahrespartnerschaften.

Quelle: Mittteilung der Stadt Bonn vom 08.06.2016