Eine-Welt-Nachrichten: Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele nur mit den Kommunen und Akteuren vor Ort erreichbar

Ein wichtiges Jahr für die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit neigt sich dem Ende zu: In Nachfolge der Millenniums-Entwicklungsziele hat die Weltgemeinschaft im September in New York die 2030-Agenda für eine nachhaltige Entwicklung mit 17 universell gültigen Nachhaltigkeitszielen verabschiedet und sich jetzt in Paris erstmals auf ein verbindliches Klimaabkommen geeinigt, in dem sich 195 Staaten verpflichten, die Erderwärmung bis 2100 auf unter zwei Grad zu begrenzen. Da die Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele nur mit den Kommunen und Akteuren vor Ort erreicht werden können, hat die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ihre Instrumente und Angebote weiter ausgebaut. Zu den Höhepunkten in diesem Jahr zählte im Juni die Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik mit Bundesminister Gerd Müller und Ministerpräsident Stephan Weil, bei der als Teil der BMZ-ZukunftsTour konkrete Vorschläge für eine zukunftsweisende kommunale Entwicklungspolitik erarbeitet wurden. Ein besonderes Ereignis war auch die Verleihung des Titels „Hauptstadt des Fairen Handels 2015“ durch Staatssekretär Thomas Silberhorn an die Landeshauptstadt Saarbrücken und die Auszeichnung weiterer im Fairen Handel aktiver Kommunen. Angelaufen ist auch die fünfte Phase unseres Projekts „50 Kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“, an der deutsche Kommunen erstmals mit asiatischen Städten zusammenarbeiten. Zudem haben wir uns auf Fachtagen aktiv für die Partizipation von Flüchtlingen in die Kommunale Entwicklungspolitik eingesetzt. Möglich war und ist unsere Arbeit aber nur durch das Engagement vieler Akteure vor Ort.

Quelle: Eine-Welt-Nachrichten Newsletter Ausgabe 167