26.11.2015 | DFG, Deutsches Museum Bonn: Stadt 4.0: Zukunft ohne Müll und Stau?

Städte sind Experimentierfelder für gesellschaftliche und technologische Innovationen – etwa bei der Energieversorgung und Ressourcenplanung oder bei der Mobilität. Ist das eigene Auto ein Auslaufmodell und stehen alle Zeichen auf Car-Sharing, Fahrradfahren und moderne Formen des öffentlichen Nahverkehrs? Werden die Städte energiesparende Wohn- und Lebensformen entwickeln? Sind neue Ansätze zur Nahrungsmittelproduktion wie das Urban Gardening ernstzunehmende Alternativen? Und können sogenannte Repair Cafés tatsächlich Impulse geben für eine moderne Kreislaufwirtschaft, die auch im größeren Maßstab funktioniert?

Mit der Veranstaltung “Stadt 4.0 – Zukunft ohne Müll und Stau?” schließen die DFG und das Deutsche Museum Bonn in Kooperation mit der Bundeskunsthalle ihre Talkreihe zum Wissenschaftsjahr 2015 “Zukunftsstadt” ab. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren mit Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben über die Chancen, Risiken und Herausforderungen in den Städten von morgen.

Gäste:

• Klaus J. Beckmann, Bauingenieur, Präsident der Akademie für Raumforschung und Städteplanung, Berlin

• Friedrich von Borries, Architekt, Professor für Designtheorie, Hamburg

• Ludgera Decking, Bauingenieurin, Vorstand der RSAG, Siegburg

• Corinna Vosse, Künstlerin, Vorstand Repair Café »Kunst-Stoffe«, Berlin

Moderation: Johannes Büchs

Veranstaltungsinformationen:

Stadt 4.0 – Zukunft ohne Müll und Stau?

Donnerstag, 26. November 2015, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

Forum der Bundeskunsthalle

Friedrich-Ebert-Allee 4

53113 Bonn

Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung ist erforderlich.

Informationen und Anmeldung hier.

Quelle: Mitteilung vom Deutschen Museum Bonn vom 16.11.2015