KfW: Brasiliens Energiesektor im Aufwind

Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, und Dr. Luciano Couthino, Präsident der brasilianischen Entwicklungsbank Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social (BNDES), haben in Berlin einen Darlehensvertrag in Höhe von 250 Mio. EUR zur Finanzierung von Windparks in Brasilien unterzeichnet. Bei der Zeremonie waren auch Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär des auftraggebenden Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), und Maria Luiza Viotti, die brasilianische Botschafterin in Berlin, anwesend.

„Die KfW unterstüzt Brasilien dabei, die noch „junge“ Windenergie im Land weiter auszubauen. Der wirtschaftliche Aufschwung und die wachsende Mittelschicht führen zu einem steigenden Energiebedarf. Gemeinsam mit unserem wichtigen Partner BNDES legen wir Wert auf die Förderung Erneuerbarer Energien und leisten so einen Beitrag zum globalen Umwelt- und Klimaschutz,“ sagte Dr. Norbert Kloppenburg.

Mit dem Darlehen der KfW, eigenen Mitteln der BNDES sowie der Windparkbetreiber stehen insgesamt 680 Mio. USD zur Verfügung, um in den nächsten drei Jahren die Windtechnologie in der Breite voranzubringen und 330 MW Leistung zuzubauen. Damit kann rechnerisch eine 3-Millionen-Einwohner-Stadt, wie z. B. die Hauptstadt Brasília, mit sauberem Strom versorgt werden. In der geplanten Betriebsdauer von 20 Jahren werden CO2-Emissionen in Höhe von 5,6 Mio. Tonnen eingespart.

Das Engagement steht in der über 60-jährigen Tradition der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Die KfW leistet bei der Etablierung Erneuerbarer Energien weltweit Pionierarbeit und war beispielsweise bereits im Jahr 2009 an einem der ersten Windparks Brasiliens beteiligt.

Quelle: Pressemitteilung der KfW vom 22.07.2014