Denkwerk Zukunft: Newsletter Nr. 6 – Juni/2014

Warum ist die Zinssenkungsstrategie zum Scheitern verurteilt? Wie funktionieren verpackungsfreie Supermärkte? Wie viele junge Menschen besitzen noch ein Auto?

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Denkzahl: 25…

  • Prozent der 18-29-jährigen Deutschen besitzen ein Auto. Mitte der 1990er Jahr waren es noch nahezu 50 Prozent und für die verbleibende Hälfte war es eines der vorrangigen Ziele, einmal ein eigenes Auto zu besitzen. Heute ist das nicht mehr der Fall. Auf dem Land ist das Auto als Transportmittel zwar weiterhin unverzichtbar. Vor allem in der Stadt verliert die Automobilindustrie mit jeder neuen Generation jedoch weitere Kunden. Dies wird am Beispiel der Autostadt Stuttgart deutlich: 2000 waren noch 12.600 Stuttgarter zwischen 18 und 25 Jahren als Halter eingetragen, 2012 waren es nur noch 5.000, obwohl diese Altersgruppe zahlenmäßig um zehn Prozent zugenommen hatte. Ursächlich für den Rückgang der Autokäufe sind neben konjunkturellen Schwankungen, längeren Ausbildungszeiten, der mitunter schwierigen Situation junger Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt sowie den gestiegenen Haltungskosten eines Autos vor allem auch ein Mentalitätswandel. Das Auto ist für viele Menschen kein Statussymbol mehr. Stattdessen werden Fahrräder oder der ÖPNV genutzt. Ähnliche Tendenzen gibt es auch in anderen früh industrialisierten Ländern. Selbst in den USA hat mittlerweile etwa ein Viertel der unter 34-jährigen keinen Führerschein mehr und die Zahl der Kilometer, die diese Altersgruppe gefahren ist, ging ebenfalls um ein Viertel zurück. Vieles spricht dafür, dass sich dieser Trend durch Car-Sharing und verbesserte Angebote für den ÖPNV und Fahrradverkehr künftig weiter verstärkt, zumal sich deren Nutzung immer leichter über Smartphones koordinieren lässt.  Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten/Mobilität in Deutschland