Stadt Bonn: Energieeffizienz zahlt sich aus

SWB Energie und Wasser hat zum fünften Mal zukunftsweisende Energieeffizienz-Ideen der Bonner gekürt. Im Gobelinsaal des Alten Rathauses zeichnete Schirmherr Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch fünf herausragende Beispiele für energiesparendes Bauen mit dem Bonner Energieeffizienz-Preis 2013 aus. Ob im Einfamilienhaus oder in der Gewerbeeinheit, ob im Altbau oder Neubau: Kreative Bonner setzen viele wirksame Möglichkeiten um, Energie sinnvoll zu nutzen und auf diesem Weg zum Klimaschutz beizutragen.

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen hat, und SWB Energie und Wasser-Geschäftsführer Peter Weckenbrock übergaben am Mittwoch, 29. Januar, im Gobelinsaal des Alten Rathauses die Preise. Insgesamt waren 20.000 Euro für Privat- und Geschäftskunden ausgeschrieben, die durch ihre Aktivitäten dauerhaft weniger Primärenergie verbrauchen. Mit dem Wettbewerb sollen beispielhafte Neu- und Umbauprojekte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Jürgen Nimptsch lobte die ausgezeichneten Baumaßnahmen und betonte deren Vorbildcharakter. “Ich freue mich sehr, dass wir heute Preisträger würdigen können, die Alt- und Neubau optimal integrieren und die Wohnraum so planen, dass er sich auch den wechselnden Bedürfnissen im Lebenszyklus anpassen kann. Mehrere Generationen unter einem Dach ist neben der Energieeffizienz eine gute Botschaft des diesjährigen Preises”.

KlimaBonnBon – Kleine Ideen mit großer Wirkung

Besonders freute Nimptsch, dass in Kooperation mit der Stiftung Bonner Klimabotschafter in der Kategorie “KlimaBonnBon” kleine, aber wirkungsvolle Ideen des Nachwuchses gewürdigt werden. In dieser Kategorie wurden Andreas Kirst und die Schüler der Erfinder-AG der Elisabeth-Selbert Gesamtschule gewürdigt. Die Zwölf- bis Sechzehnjährigen überzeugten die Jury mit kreativen Erfindungen energieeffizienter Haushaltsgeräte und Alltagsgegenstände. “Wir wollen jetzt auch ande re dazu ermuntern, sich Gedanken zu machen, wie jeder Einzelne die Umwelt schonen kann”, erklärt der Lehrer. SWB Energie und Wasser belohnt das Engagement der Schülerinnen und Schüler mit einer exklusiven Führung durch das modernisierte Heizkraftwerk Nord und unterstützt die Erfinder-AG mit einem Projektzuschuss von 200 Euro. “Die intelligenten Ansätze der jungen Bonner Energiesparer sind nachhaltig und fördern den Klimaschutz vor Ort. Auch wir fühlen uns der Stadt und der Nachhaltigkeit verpflichtet. Daher wollen wir auch 2014 anderen Mut machen, diesen guten Beispielen zu folgen”, so Peter Weckenbrock. Oberbürgermeister Nimptsch dankte SWB Energie und Wasser dafür, mit dem Energieeffizienz-Preis ein Zeichen für Klimaschutz in Bonn zu setzen. An die Preisträger gerichtet, sagte er: “Sie haben gezeigt, dass wir nur durch die konkrete Tat zur Klimaentlastung beitragen, jeder so gut er kann.”

Für SWB Energie und Wasser ist die Ausschreibung des Bonner Energieeffizienz-Preises eine Fortsetzung der Unternehmenspolitik, die Klimaschutz und Ressourcen schonenden Umgang mit Energien in den Vordergrund stellt. So investierte SWB Energie und Wasser 80 Millionen Euro in den Ausbau des Heizkraftwerks Nord, um die Anteile der Strom- und Fernwärmeerzeugung aus klimaschonender Kraft-Wärme-Kopplung deutlich zu steigern. Daneben haben die Stadtwerke Bonn seit Jahren den Anteil der erneuerbaren Energien im Strommix steigern können. Er beläuft sich für 2012 auf 55 Prozent und wird so in der Stromkennzeichnung für 2013 verwendet. Pro Kilowattstunde werden nur noch rund 300 Gramm CO2 ausgestoßen. In einer Vergleichsstudie der Grundversorger in den 20 größten Städten der Bundesrepublik haben die Umwelthauptstadt Bonn und ihre kommunalen Stadtwerke einen ganz hervorragenden vorderen Platz belegt. Die Klimaschutzorganisation “Klima ohne Grenzen” hat dabei im Strommix den CO-2-Ausstoß der Grundversorger untersucht: Bonn belegt mit München zusammen hinter Bielefeld einen ganz hervorragenden zweiten Platz, noch vor Stuttgart und Frankfurt am Main.

Fünf Preisträger

SWB Energie und Wasser vergab den Preis in den Kategorien Privat- und Geschäftskunden. Ausgezeichnet wurden Projekte und Aktivitäten, die dauerhaft Primärenergie einsparen, zum Beispiel durch Energieeinsparung, Wärmerückgewinnung, Passivhausbauweise, Umstellung von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien.

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