BICC: Filmdokumentation „Waffen für die Welt – Export außer Kontrolle“ auf ARTE

Ob in Mexiko, Kolumbien, Sudan, Südsudan, auf dem Balkan und anderswo, in vielen Krisengebieten sind deutsche Kleinwaffen im Einsatz und im Übermaß vorhanden. Der Arte-Dokumentarfilm „Waffen für die Welt – Export außer Kontrolle“ beleuchtet am 4. Februar 2014 kritisch den weltweiten Export dieser Waffen. Auch BICC-Experten haben die Filmemacher bei ihren Recherchen beraten.

Unter anderem besuchte das Filmteam ein BICC-Projekt im Sudan, das vom Auswärtigen Amt gefördert wird. Hier unterstützt das BICC die sudanesische Demobilisierungskommission (SDDRC) dabei, Kleinwaffen-Kontrollmaßnahmen sowohl auf nationaler Ebene als auch auf Gemeindeebene in unterschiedlichen Landesteilen des Sudan zu planen und zu koordinieren, zum Beispiel auch in West-Darfur.

Zudem drehte Arte im Südsudan, wo das BICC die Regierung des Südsudan bei der Verbesserung der Lagerung von Klein- und Leichtwaffen berät. Es stellt dem südsudanesische Innenministerium und Militär vor Ort Expertise für die Markierung, Registrierung und Lagerung von Waffen sowie die Formulierung von entsprechenden Regelwerken bereit. Das Auswärtige Amt finanziert dieses Projekt.

Schließlich sprachen die Filmemacher in Bonn mit dem BICC-Forscher Jan Grebe, der Experte für die deutsche Rüstungsexportpolitik und –kontrolle ist.

Arte strahlt den Dokumentarfilm „Waffen für die Welt – Export außer Kontrolle“ (89 Minuten) am 4. Februar 2014 um 20.14 Uhr aus. (Wiederholung am Donnerstag, 20.02. um 9:00 Uhr).

Quelle: Pressemitteilung von BICC vom 03.02.2014