19.02.2014 | Lateinamerika Zentrum: „Zu wenig Wasser – zu viel Wasser? Wasserknappheit in Peru und Chile, Überflutungen in Brasilien und Bolivien“

An einer klimawandelbedingten Erhöhung der globalen Temperatur ist nach Aussagen des Berichts 2013 des Weltklimarats nicht mehr zu zweifeln. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch mit regional unterschiedlichen Zunahmen von klimatischen Extremen zu rechnen sein.

In Südamerika bieten solche Ereignisse wie Dürren und Hochwasser in den letzten Jahren einen Vorgeschmack darauf, was zu erwarten ist: Extreme Dürren in Chile und Peru aufgrund von jahrelang ausbleibenden Niederschlägen beeinträchtigen die landwirtschaftliche Produktion; Dauerregen und Sturzfluten in Bolivien und Brasilien haben insbesondere durch Hangrutschungen erhebliche infrastrukturelle Schäden verursacht. Folge hiervon ist eine zunehmende Verarmung der betroffenen Regionen.

Der Direktor des Instituts für Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen, Prof. Dr. Lars Ribbe, und weitere ExpertInnen informieren am 19. Februar 2014, 19:30 Uhr im Oxford-Club Bonn (Adenauerallee 7, 53111 Bonn) über die aktuelle Situation und stehen für Fragen zur Verfügung. Interessierte sind herzlich zu dem moderierten Gesprächsabend „Zu wenig Wasser – zu viel Wasser? Wasserknappheit in Peru und Chile, Überflutungen in Brasilien und Bolivien“ eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung ist Teil des Bildungsprojektes „2 Grad mehr – na und? Klimaschutz auf lokaler Ebene als Bestandteil der Armutsbekämpfung“ und erfolgt in Kooperation mit dem Bonner Ibero-Club e.V. und dem Institut für Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (ITT). Sie wird von der Stadt Bonn gefördert. Weitere Informationen über dieses Bildungsprojekt, das der Rhein-Sieg-Kreis mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union durchführt, gibt es unter www.protect-the-climate.eu.

Quelle: Veranstaltungshinweis vom 14.02.2014