GIZ dokumentiert eigenes Engagement für Nachhaltigkeit

Aller guten Dinge sind drei: GIZ-Nachhaltigkeitsbericht, „Corporate Sustainability Handprint“ und EMAS-Zertifizierung dreier GIZ-Standorte

„Es ist eine Frage der eigenen Glaubwürdigkeit und unseres Anspruches an uns selbst, nachhaltige Entwicklung nicht nur über unsere Dienstleistungen weltweit voranzubringen, sondern auch in unserem eigenen Handeln zu leben.“ Mit diesen Worten bekräftigt Vorstandssprecherin Tanja Gönner die Wichtigkeit der Bemühungen der GIZ um Nachhaltigkeit. Drei wichtige Arbeitsergebnisse des Unternehmens illustrieren den Erfolg der GIZ in ihren eigenen Anstrengungen um Nachhaltigkeit.

Unternehmerische Nachhaltigkeit transparent dargestellt: Erster GIZ-Nachhaltigkeitsbericht

Der erste Nachhaltigkeitsbericht der GIZ sei „Ergebnis vieler engagierter Beiträge von Kolleginnen und Kollegen“, der laut Tanja Gönner aber nicht nur den Status Quo der GIZ in ihren Bemühungen um Nachhaltigkeit abbilde. Vielmehr verdeutliche der Bericht auch die Herausforderungen in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen soziale Verantwortung, ökologisches Gleichgewicht, politische Teilhabe und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der GIZ. So sieht es auch Thomas Merten von der Beratungsgesellschaft Trifolium GmbH, der den Bericht zusammen mit future e.V. auf Qualität und Vollständigkeit geprüft hat. Er betont, dass die GIZ ihren Bericht als eines der ersten Unternehmen nach den erst im Mai 2013 erschienenen G4-Richtlinien der Global Reporting Initiative erstellt habe und lobte: „Wir gratulieren Ihnen zu einem ganz hervorragenden Bericht!“

„Corporate Sustainability Handprint“ – ein innovatives Nachhaltigkeitsinstrument

Eine wichtige Errungenschaft der GIZ ist auch die Entwicklung des Corporate Sustainability Handprint (CSH). Das Instrument zur Optimierung der Nachhaltigkeitsleistung in den Landesbüros soll künftig die Erstellung von Umweltbilanzen in der Außenstruktur ersetzen. Bernd Schleich betont: „Der CSH erfasst nicht nur unseren ökologischen Fußabdruck sondern vielmehr den positiven Beitrag zu den vier Nachhaltigkeitsdimensionen.“ Dabei stehe die Arbeit der Büros selbst im Fokus und weniger die Vorhaben, die sie durchführen, so Schleich. Das bereits in den GIZ-Büros in Nicaragua, Kambodscha, Vietnam und Ghana getestete Instrument ermöglicht es, neben der Erfassung wesentlicher Kennzahlen auch erfolgreiche Praxisbeispiele zu sammeln sowie eine Selbstbewertung der Büros in der Außenstruktur vorzunehmen. Zudem ist der CSH eine eingetragene Marke, die perspektivisch als Produkt der GIZ vermarktet werden kann.

EMAS – Zertifiziertes Umweltmanagement

Ein dritter, wesentlicher Erfolg ist die Zertifizierung des Umweltmanagementsystems an den GIZ-Standorten in Eschborn und Bonn sowie der Repräsentanz in Berlin. Luise Riedel von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt überreichte die Urkunden an die EMAS-Beauftragten der Standorte, Jens Heine (Berlin), Uwe Schäfer (Bonn) und Dirk Büttner (Eschborn). Das europäische Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) ist ein freiwilliges Instrument, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Zu den Voraussetzungen für eine Zertifizierung gehören unter anderem die Verbesserung der Umweltleistung, die Erstellung einer Umwelterklärung sowie die Einbeziehung der Mitarbeiter in das betriebliche Umweltmanagement. So können sich Mitarbeitende beispielsweise in lokalen Umweltteams und -initiativen engagieren und Verbesserungsvorschläge einbringen. Für 2014 kann das Umweltmanagement der GIZ bereits einen weiteren Erfolg verbuchen: Mit der Umstellung des Gebäudes in der Friedrich-Ebert-Allee in Bonn auf zertifizierten Ökostrom seit dem 1. Januar 2014 wird nun an allen größeren GIZ-Standorten Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezogen.

Kontakt: Bernd Schleich, sustainabilityoffice@giz.de

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GIZ Entsprechenserklärung EMAS

GIZ-Nachhaltigkeitsbericht (barrierefrei)