18.02.2014 | Deutscher Städte- und Gemeindebund: Kommunen aktiv für den Klimaschutz – Kommunale Strategien zur Klimafolgenbewältigung

Bereits seit dem Jahr 2008 lädt der Deutsche Städte- und Gemeindebund gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dem Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen und der Kommunalen Umwelt-Aktion U.A.N. zur jährlichen Fachkonferenz „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“ nach Bonn ein. In den vergangenen Jahren ist die Energiewende in Deutschland ein Thema von großem öffentlichem Interesse. Durch die veränderten Rahmenbedingungen in der Energieerzeugung rückt die lokale Ebene noch stärker als bisher in den Fokus. Städte und Gemeinden werden als Energieproduzenten immer bedeutender. Doch auch in zahlreichen anderen Bereichen nehmen die Kommunen seit Jahren eine entscheidende Rolle ein. Städte und Gemeinden sind als bürgernächste Ebene mit Vorbildfunktion im Bereich Klimaschutz aktiv: Energiesparen, klimafreundliche Beschaffung oder kommunale grüne Verkehrspolitik sind nur einige der kommunalen Aufgabenbereiche.

In jüngster Zeit, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des verheerenden Hochwassers im Frühsommer 2013, rücken auch kommunale Anpassungsstrategien an die zu erwartenden Folgen des Klimawandels immer stärker in den Mittelpunkt kommunalen Handelns. Ein Fachforum auf der siebten Fachkonferenz „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“ wird sich diesem Themenkomplex widmen. Ein weiteres Fachforum greift im Jahr 2014 verschiedene Aspekte ganzheitlicher nachhaltiger Stadtentwicklung auf.

Wie in den Vorjahren werden auf der Konferenz Praxisbeispiele dargestellt, der Erfahrungsaustausch unter Praktikern gefördert und die Kommunen bei der Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben in den Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz unterstützt.

Auch in diesem Jahr können wieder über 20 hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Politik, Wissenschaft und kommunaler Praxis begrüßt werden. Unter anderem wird Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen und Erster Vizepräsident des Deutschen Städte und Gemeindebundes, vortragen. In einer zentralen Podiumsrunde mit dem Titel „Ausbau der Erneuerbaren vs. Naturschutz“ werden mögliche Konflikte zwischen Naturschutzanforderungen und dem für die Energiewende notwendigen Ausbau der Infrastrukturen diskutiert.

Weitere Informationen

Programm und Anmeldung

Quelle: Newsletter des Rats für Nachhaltige Entwicklung vom 16.01.2014