"Solidarität heißt: Teilen, was man hat" – Ökumenische FriedensDekade wird unter dem Motto „solidarisch?“bundesweit begangen

    Mehrere tausend Veranstaltungen, seien es Gottesdienste, Friedensgebete oder Informationsveranstaltungen, werden auch in diesem Jahr im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade durchgeführt. Mit einem Appell für mehr Solidarität ist am vergangenen Sonntag (10.11.2013) in Münster die bundesweite ökumenische Friedensdekade 2013 eröffnet worden. “Solidarität heißt: Teilen, was man hat”, betonte Meike Friedrich, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Münster, in ihrer Predigt im Eröffnungsgottesdienst in der Münsteraner Apostelkirche. Der Frieden brauche einen Boden, auf dem er gedeihen könne: gerechte, solidarische Lebensstrukturen, verbunden mit einer Kultur der Toleranz und der gegenseitigen Verantwortung.

    Im Vorfeld der Eröffnung der Ökumenischen FriedensDekade hatte der Münsteraner Weihbischof Stefan Zekorn auf die Bedeutung der Ökumenischen FriedensDekade hingewiesen, weil mit ihr „das Gebet um Frieden gefördert und wichtige Akzente in der Bewusstseinsbildung der Gesellschaft gesetzt werden“.
    Seit 1992 werden die zehn Tage vor dem Buß- und Bettag als “Ökumenische Friedensdekade” begangen, in diesem Jahr vom 10. bis zum 20. November. Unter dem Motto “solidarisch?” finden bundesweit an vielen Orten Friedensgebete, Informationsveranstaltungen, Gottesdienste und politischen Diskussionen statt. Veranstaltet von christlichen Kirchen verschiedener Konfessionen werden bundesweit Impulse zum Thema Frieden und Gerechtigkeit gesetzt. Schirmherrin der Friedensdekade 2013 ist die ehemalige Bischöfin Margot Käßmann.
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    Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.friedensdekade.de.