16.09. + 23.09.2013 | Bonner Netzwerk für Entwicklung, WOKI & Don Bosco Mondo e.V.: Filmfair 2013

In der Fairen Woche lädt das Bonner Netzwerk für Entwicklung mit Don Bosco Mondo und dem WOKI Sie ein ins Kino zu gehen. Gezeigt werden zwei Filme, die Auswirkungen des westlichen Konsum- und Lebensstils auf die ökologische Vielfalt, Arbeits- und Lebensbedingungen, den sozialen Zusammenhalt und die lokale Ökonomie in anderen Regionen der Welt darstellen. Im Anschluss ist Raum zur Diskussion mit Referenten unterschiedlicher Organisationen gegeben.

Versanstaltungsort ist das Kino WOKI, Bertha-von-Suttner-Platz, Bonn, www.woki.de.

Der Preis der Blue Jeans – Montag, den 16.9.2013, 19 Uhr

Ein Film von Christiane Jentzsch und Michael Höft, Deutschland 2012, NDR, 45 min.

Inhalt:
Ob als stylishes Luxusprodukt für ein paar hundert Euro oder als Freizeitkluft vom Discounter, die Jeans kommen schon längst nicht mehr aus Amerika. Fast alle werden inzwischen in China produziert, in Xintang in der südostchinesischen Provinz Guandong, der Stadt, die sich “Welthauptstadt der Jeans” nennen darf. Doch das bedeutet gleichzeitig Welthauptstadt des Giftes, der Umweltverschmutzung und des Elends. Die Lieblingshosen des Westens verseuchen inzwischen ein ganzes Land.

DiskussionsteilnehmerInnen:
– Dr. Gisela Burckhardt, Femnet
– Barbara Küppers, terre des hommes
– Annette Hoffman, Modelabel Alma & Lovis
– Maren Sartory, TransFair

Let’s make money – Montag, den 23.9.13, 19 Uhr

Ein Film von Erwin Wagenhofer, Österreich 2008, 110 Minuten

Inhalt:
“The best time to buy is when blood is on the streets”: Erwin Wagenhofer folgt in seinem neuen Dokumentarfilm “Let’s make money” der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem. Die meisten von uns ahnen nicht einmal, wo ihr Geld ist. Sicher ist nur, dass es sich nicht bei der Bank befindet, der wir es anvertraut haben. “Let’s make money” blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein – ob wir wollen oder nicht. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: „Lassen Sie Ihr Geld arbeiten!“ Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.

DiskussionsteilnehmerInnen:
– Ulrike Chini, Oikocredit
– Dirk Kunnacher, GLS Gemeinschaftsbank
– Thomas Pfister, Verbraucherzentrale NRW

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