27.05.2013 | RLC, ZEF, BICC & Crossroads Asia: „Frauenrechte in Afghanistan: Vor und nach 2014“

Die dramatische Situation von Frauen in Afghanistan ist leider seit Jahren ein Dauerthema, über das die Trägerinnen des „Alternativen Nobelpreises“, Sima Samar aus Afghanistan und Monika Hauser aus Deutschland, wie kaum andere (mit)reden können. Sima Samar ist Ärztin und Menschenrechtlerin, die sich seit Jahren für die Verbesserung der Lage von afghanischen Mädchen und Frauen engagiert. Monika Hauser gründete 1993 die Organisation „Medica Mondiale“, die sich für traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt – zunächst im Bürgerkrieg im damaligen Jugoslawien, heute auch weltweit. Beide erhielten für Ihre Arbeit den „Alternativen Nobelpreis“ (Right Livelihood Award).

Wann: Montag, den 27. Mai um 14 Uhr

Wo: ZEF, Walter-Flex-Straße 3, 53113 Bonn (Konferenzraum im EG)

Anschließend gibt es einen kleinen Empfang mit Kaffee und Kuchen.

 Ebenfalls am 27. Mai wird Frau Samar um 19 Uhr an der Veranstaltung „Mobilisierung für Wandel: Die Arbeit von Alternativen Nobelpreislaureaten in Indien und Afghanistan“ im Rheinischen Landesmuseum in Bonn teilnehmen. Gemeinsam mit der indischen Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des „Alternativen Nobelpreises“ Ruth Manorama wird sie über ihre Arbeit berichten. Anschließend gibt es Gelegenheit zu Interviews mit den Preisträgerinnen.

Um Anmeldung wird gebeten bei Alma van der Veen, ZEF, E-Mail, Telefon: 0228 731846.