Stadt Bonn: 'Neustart fürs Klima' durch Neubürger-Wegweiser

Wer seinen Alltag im neuen Lebensumfeld der Stadt Bonn klimafreundlich gestalten will, erhält dazu ab sofort hilfreiche Hinweise und viel Unterstützung im Projekt “Neustart fürs Klima”. Zum Auftakt begrüßten Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Ulrike Schell, Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW, neue Einwohner im Alten Rathaus von Bonn mit einer Umzugskiste – vollgepackt mit regionalem Obst und Gemüse, einem Gruppenticket der Stadtwerke Bonn für Bus & Bahn und einem Energiesparset. Das vielseitige Informations- und Beratungsangebot richtet sich speziell an Neubürgerinnen und Neubürger, um sie bei ihrem klimabewussten Verhalten in punkto umweltschonender Mobilität, effizienter Energienutzung und gesunder Ernährung zu unterstützen. Das Projekt wird kostenlos bundesweit in fünf weiteren Modellkommunen (Alzey und Wörrstadt, Dillingen an der Saar, Hamburg, Halle an der Saale und Kassel) angeboten.

Welcher Weg der günstigste und umweltschonendste zur Arbeit und zur neuen Schule ist, wo es regionale Lebensmittel zu kaufen gibt und wie in den neuen vier Wänden effizient Energie gespart werden kann: Neben Sack und Pack bringen Neubürger verstärkt ihren Wunsch nach klimafreundlichem Verhalten mit in die Stadt und suchen hierzu in der neuen Umgebung nach geeigneten Möglichkeiten. “Umgezogen? Umgedacht! – Beratung und Information für Neubürger” verleiht daher der Initiative den passenden Namen. “Das Projekt nutzt den Neuanfang beim Umzug und bietet neuen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt auf vielfältige Weise Orientierungshilfen, damit sie an ihrem neuen Wohnort klimafreundliche Angebote kennen lernen und nutzen können”, erklärt Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bei der Auftaktveranstaltung im Alten Rathaus in Bonn. “Wir wollen, dass sich auch unsere Neubürgerinnen und Neubürger von Anfang an wohl fühlen in ihrer Stadt, und so können sie selbst auch etwas dazu beitragen, dass Bonn lebenswert bleibt”.

Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative bis März 2015 finanziert. Konzipiert wurde es von der Verbraucherzentrale NRW. Durchgeführt wird das Projekt in den insgesamt sechs Modellkommunen von den Verbraucherzentralen in den jeweiligen Bundesländern. “Mit einem abwechslungsreichen Mix an Angeboten und Beratung wendet sich ‚Neustart fürs Klima’ nicht nur an ausgewiesene Klimaschutzinteressenten, sondern an alle Neubürgerinnen und Neubürger, die in den genannten Kommunen sesshaft werden. Das niedrigschwellige Angebot soll helfen, die Klimabilanz in privaten Haushalten zu verbessern”, beschreibt Ulrike Schell, Geschäftsleitungsmitglied der Verbraucherzentrale NRW, die Projektidee.

Orientierungswilligen stehen in Bonn Cornelia Krause und Irene Lange von der Verbraucherzentrale NRW mit neutralem und praktischem Rat zur Seite. Die beiden Projektmitarbeiterinnen arbeiten eng mit der Stadtverwaltung zusammen. Gemeinsame Aktivitäten mit weiteren Partnern vor Ort – etwa der Radstation der Caritas, der katholischen Familienbildungsstätte oder dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) – ergänzen als weitere Richtungspfeile den klimafreundlichen Wegweiser. So laden etwa Neubürger-Treffs mit einem bunten Veranstaltungsangebot – von Fahrradtouren bis Stadtrundgängen – zu gemeinsamen lokalen Klimaschutzaktivitäten ein. Termine und Informationen hierzu werden in der Tagespresse und im Internet bekannt gegeben. Los geht’s in Bonn mit einem Stadtrundgang für Neubürgerinnen und Neubürger am Samstag, dem 27. April, um 13 Uhr. Treffpunkt: Poppelsdorfer Allee/Ecke Quantiusstraße.

Interessenten können sich direkt anmelden sowie näher über das Projekt “Neustart fürs Klima” informieren bei der Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Bonn, Thomas-Mann-Straße 2-4 (Stadthauspassage). Telefon: 0228 – 85 45 70 44.

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