DEval – Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit

    Übergeordnetes Ziel des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) ist die unabhängige Beurteilung des Erfolges von Maßnahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

    Das Institut unterstützt damit das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Durchführungsorganisationen wie GIZ und KfW sowie nichtstaatliche Einrichtungen, ihre Entwicklungsprojekte evidenzbasiert zu gestalten, Ergebnisse transparent darzustellen und aus Evaluierungen für die zukünftige Gestaltung des Politikfelds zu lernen.

    Das DEval hilft auch dem deutschen Bundestag, seine Kontrollfunktion gegenüber der Exekutive wahrzunehmen und politische Initiativen für die Ausgestaltung der internationalen Zusammenarbeit der Bundesrepublik mit Evidenz zu unterlegen.

    Durch seine unabhängige und externe Gesamtsicht hilft das Institut, Methoden und Standards von Evaluierungen aufzuarbeiten und damit die Qualität von Erfolgsbewertungen zu erhöhen. Das Institut wird Evaluierungskapazitäten in Partnerländern der deutschen EZ fördern (evaluation capacity development; ECD) und strategische Partnerschaften mit der Wissenschaft und anderen Organisationen aufbauen.

    Aufgaben

    Die Hauptaufgaben des Evaluierungsinstituts sind:

    1. Evaluierungen, Leistungsüberprüfungen und Wirkungsanalysen der deutschen EZ
    2. Überprüfung und Entwicklung von einschlägigen Methoden und Standards
    3. Aufbereitung und Verbreitung von Evaluierungs- und Methodenforschungsergebnissen
    4. Qualifizierungsmaßnahmen im In- und Ausland
    5. Nationale und internationale Kooperationen
    6. Förderung von Evaluierungskapazitäten in Kooperationsländern

    In den Gegenstandsbereich von Institutsevaluierungen fallen dabei laut Kabinettsbeschluss vom Juli 2010 die „gesamten vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verantworteten Maßnahmen“.

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