29.11.2012 | Wissenschaft im Dialog gGmbH: Diskussion rund um die Nachhaltigkeit von Biolebensmitteln

    Wer sich und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, kauft „Bio“ – und das mittlerweile auch günstig im Discounter. Doch was steckt hinter dieser Massenware? Ist immer Bio drin, wenn ein Siegel es verspricht? Wie steht es um die Nachhaltigkeit, wenn Bio-Äpfel über Tausende Kilometer aus Neuseeland importiert werden? Sind regionale Produkte aus konventionellem Anbau ressourcenschonender? Wie treffen Verbraucherinnen oder Verbraucher die richtige Entscheidung?

    Diskutieren Sie diese und weitere Fragen rund um Bio-Lebensmittel und regionale Wirtschaftskreisläufe mit:

    • Prof. Dr. Hannelore Daniel, Ernährungsphysiologin an der Technischen Universität München sowie Mitglied der Leopoldina
    • Heinrich Hannen, Biolandwirt, Lammertzhof
    • Prof. Dr. Monika Hartmann, Marktforscherin der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Universität Bonn
    • Dr. Bernd Lüttgens, Referent für Agrar- und Umweltpolitik, Rheinischen Landwirtschafts-Verband

    Es moderiert: Monika Seynsche, Freie Wissenschaftsjournalistin

     

    Datum/Zeit: Do, 29.11.2012 | 19 – 20:30 Uhr

    Ort: Deutsches Museum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

    Partner der Veranstaltung ist das Deutsche Museum Bonn.

    Themen wie Klimawandel, Finanzwirtschaft oder seltene Rohstoffe stehen für Kontroversen in der Nachhaltigkeitsforschung und auch für gesellschaftliche Konflikte. In der Diskussion solcher Themen sind häufig die moralischethischen Argumente ähnlich bedeutsam wie die wissenschaftlichen. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde organisiert Wissenschaft im Dialog (WiD) gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig bundesweit Dialogveranstaltungen mit interaktiven Diskussionsformaten wie zum Beispiel dem Fishbowl.
    Eine Fishbowl-Diskussion ist ein Gesprächsformat, das es jedem ermöglicht, sich und seine Meinung durch einen Platzwechsel einzubringen – wenn er das wünscht. In der Mitte der Diskussionsrunde (im „Goldfischglas“) diskutieren Expertinnen und Experten. Das Publikum sitzt um diese herum und verfolgt zunächst rund 45 Minuten die Diskussion. Anschließend sind alle eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Möchte eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus dem äußeren Kreis etwas zur laufenden Diskussion in der Mitte beitragen, so kann einer der beiden freien Plätze im Innenbereich eingenommen und mitdiskutiert werden.

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