Wissenschaftsladen Bonn: Planspiel "Tatort Wald". Ab September können Schulen "spielen"

Viele Menschen verbinden mit Wald einen ideellen Wert, der durch seine spezielle Atmosphäre oder durch romantische Literatur geprägt ist. Aber auch bei weniger romantisch veranlagten Leuten ist der Wald als Erholungsgebiet für Sport und Freizeit beliebt. Wälder sind biologisch so vielfältig, dass sie eine wesentliche ökologische Bedeutung für die Natur haben. Sie dienen aber auch als Rohstofflieferant der Holzindustrie und bieten Fläche für Windparks.

Diese Aspekte bergen Konfliktstoff, der im “Tatort Wald” zum Ausdruck kommt.
Durch “Tatort Wald” sollen Jugendliche, die sich sonst in der Stadt aufhalten, Wälder in ihrer Nähe entdecken. Sie spielen aktuelle Nutzungskonflikte nach, um darin auch ihre eigene Position zu finden. Dabei schlüpfen sie in Rollen unterschiedlicher Interessensgruppen und bereiten eine fiktive Bürgerversammlung vor, bei der Kompromisse und Lösungsansätze ausgehandelt werden.

“Tatort Wald” bietet drei Themen, nach deren ausgestaltete Szenarien gespielt wird:

Die Szenarien geben die inhaltliche Grundlage für die Rollenspiele, wobei “Tatort Wald” mit Methoden der Waldpädagogik kombiniert wird.

“Tatort Wald” wurde mit dem Deutschen Naturschutzpreis 2011 ausgezeichnet. Lesen Sie mehr darüber in der Pressemitteilung.

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