17.09.2012 – 03.10.2012 | Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn: Interkulturelle Woche 2012 in Bonn

    Willkommen zu sein, wer immer man ist, woher man kommt oder welche Hautfarbe und welchen Glauben man hat: Diese Erfahrung hat oft wenig mit der gesellschaftlichen Realität vieler Menschen mit Migrationshintergrund oder Migrationsgeschichte in Deutschland zu tun.

    Um diesem Klima der „Nicht-Willkommen-Kultur“ entgegen zu treten, werden Bonner Initiativen und Organisationen mit 30 Veranstaltungen im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Woche Positionen beziehen und neue Handlungsansätze entwickeln. Die Interkulturelle Woche 2012 in Bonn startet am 17. September mit einer Veranstaltung zum Thema „Klimaflüchtlinge“ und endet am 3. Oktober mit dem Programmpunkt „Reise nach Indien – mit Tanz, Musik und Literatur“. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hat die Schirmherrschaft übernommen.

    Einrichtungen, Organisationen und Verbände haben wieder die Gelegenheit, interkulturelle Themen in die Öffentlichkeit zu tragen und zu zeigen, wie ein Zusammenleben in Vielfalt gelingen kann. Alle Bonner Bürger sind herzlich eingeladen, an der diesjährigen Interkulturellen Woche in Bonn teilzunehmen.

    Durch das diesjährige Programm setzen Bonner Organisationen neue Akzente in den Themenfeldern Integration, interkulturelles Leben und interreligiöser Dialog. Besonders hervorzuheben sind die Veranstaltungen zu den Themen Flüchtlinge und interreligiöser Dialog. Am Sonntag, 23. September, von 10 bis 12 Uhr wird hierzu der von BIM e.V./EMFA organisierte Gottesdienst „Willkommen, wer immer Du bist“ gehalten. Eine weitere Veranstaltung zum Thema „Gebete der Religionen“ findet am 24. September ab 19 Uhr mit Unterstützung der Stabsstelle Integration der Bundesstadt Bonn statt.

    Weitere Schwerpunkte der Interkulturellen Woche 2012 sind unter anderem Einbürgerungsrecht und Familiennachzug; Aufenthaltsrecht; Erfahrungen in Schule, Ausbildung und Beruf; Interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben; Lebenswirklichkeiten von Asylsuchenden und Geduldeten; Arbeitsmigration; Problematik der weiblichen Genitalverstümmelung; Straßenkinder sowie Interkulturelle Öffnung.

    Programm

    Pressemitteilung