Oro Verde: Die diesjährigen Gewinner des Plakat- und Aktionswettbewerbs „Schüler schützen Regenwälder“ stehen fest

    Der Plakatwettbewerb durfte sich dieses Jahr über mehr als 200 Einsendungen freuen! Da ist es kein Wunder, dass die Jury es enorm schwer hatte, sich aus den vielen tollen, kreativen und bunten Ideen für zwei Motive zu entscheiden. Nach langen Diskussionen wurden die Einsendungen von Marie Moka (13. Klasse) der Humboldtschule in Bad Homburg und Tobias Bondza (15. Jahre) aus Hemer zu den Gewinnern erklärt. Die Gewinnermotive (siehe unten) und weitere tolle und witzige Ideen finden Sie unter http://www.oroverde.de/lehrer/schuelerwettbewerb/die-tollstenplakatideen-2012.html.

    Auch der Aktionswettbewerb „Schüler schützen Regenwälder“ war dieses Jahr wieder gut aufgestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich bundesweit für den Schutz der Tropenwälder stark und auf dessen Zerstörung aufmerksam gemacht. Von Infoständen mit selbst gebasteltem und selbst gebackenem über Haushaltshilfen gegen eine Spende, Gestaltung von Brettspielen, Erstellen von Kinderbüchern und Handysammelaktionen bis hin zu abendfüllenden Musikveranstaltungen war alles vertreten. Die Kreativität und der Einsatz der Kinder und Jugendlichen sind ohne Frage einfach umwerfend! Nichts desto trotz musste sich auch hier die Jury für einige Gewinner entscheiden.

    Darum geht der erste Platz an die Albert-Schweitzer-Schule in Herrenberg. Die Schüler der Klasse 5 und 6 der Förderschule zimmerten ausgeklügelte Handysammelboxen, welche in öffentlichen Einrichtungen aufgestellt und erst auf den Einsatz der Schüler hin über die Presse bekannt, und somit genutzt wurden. Informationsplakate zum Thema Coltan und Regenwald wurden an den diversen Info- und Verkaufsständen präsentiert. Der Wochenmarkt bot den Schüler Raum, um selbst gebackene Regenwaldtiere und andere Leckereien zu verkaufen und Spenden zu sammeln. Das Schulfest bot den Jugendlichen eine weitere Plattform, selbst hergestelltes Fair-Trade- Eis zu verkaufen, Spenden zu sammeln und an ihrem originell gestalteten Infostand die Besucher über das Thema Regenwald zu informieren.

    Den zweiten Platz teilen sich folgende Schulen und Aktionen:

    • Die Klassen 6a und 6b der Mittelschule in Mühlhausen arbeiteten mit einem dreigeteilten Prinzip: „Wir informieren uns“, „Wir informieren andere“ und „Wir tun etwas“. Darauf aufbauend integrierten die Schüler verschiedene Ausflüge in Museen und Zoos um über den Regenwald, dessen Bewohner und seine Zerstörung zu lernen, luden andere Klassen und Eltern zu Informationsveranstaltungen in das in einen Dschungel verwandelte Schulgebäude ein, platzierten Plakate an öffentlichen Stellen und stellten Pralinen her, die an außerschulischen Veranstaltungen verkauft wurden. Viele Schüler nahmen zusätzlich Aushilfsarbeiten bei Familien, Nachbarn und sogar Firmen an, um mit ihrem Stundenlohn den Spendentopf zu füllen.
    • Die Schüler der Klasse 7c des Gymnasiums in Odenthal engagierten sich künstlerisch für den Regenwald. Jeder einzelne gestaltete ein Bild auf Leinwand und ergänzte damit die Ausstellung, welche in der Stadtbücherei Bergisch Gladbach ausgestellt wurde. Die Schüler gestalteten ebenfalls Plakate und hielten kurze Vorträge zu den Themen Vegetation, Flora und Faune, Zerstörung und Schutzmöglichkeiten, um Besucher und Passanten auf die Zerstörung des Regenwaldes aufmerksam zu machen.
    • Die Schüler der Klasse 6a des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Leipzig entwickelten aus eigenem Engagement heraus eine über eine Stunde lange Regenwaldshow. In diesem Zuge, wurde ein Logo entworfen, Poster und Programmflyer gestaltet, gedruckt und verteilt und vor allem viel geprobt. Die Musikalischen Darbietungen zum Thema Regenwald wurden von der Klasse im Chor, in Dialogform und auch in Duetten vorgetragen.
    • 115 Kinder zwischen 11 und 15 Jahren nahmen dieses Jahr an der NABU Stadtranderholung in Meckenheim teil. All diese Kinder beschäftigten sich intensiv zehn Tage lang mit dem Thema Dschungel und dessen Zerstörung. Sie wurden durch Schmuck zu Waldbewohnern, lernten Lagerplätze und Futterstellen bauen, machten ein „Survivaltraining“ mit, besuchten Tiergehege, Kletterparks und einen Förster, untersuchten Bachläufe und lernten das Wasser als Grundlage des Lebens kennen. Nebenher erstellten die Kinder Infoplakate, bastelten Schmuck und stellten Schokolade her, was an der Abschlussveranstaltung neben tänzerischen Darbietungen und Theaterstücken der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

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