KfW: Ist „Grünes Wachstum“ ohne paralleles Klimaschutzabkommen möglich?

Im Vorfeld der Rio+20 Konferenz gibt es eine hitzige Debatte darüber, ob ein institutioneller Rahmen zur Erreichung der Klimaziele überhaupt notwendig ist oder ob vielleicht auch ein gezieltes Umlenken auf einen grünen Wachstumspfad eine praktikable Alternative darstellen kann, mit der langwierige internationale Verhandlungen vermieden werden könnten.

Aus diesem Anlass möchte die KfW auf eine aktuelle Publikation aus der Reihe “Meinungsforum Entwicklungspolitik” aufmerksam machen:

Warum „Grünes Wachstum“ ohne paralleles Klimaschutzabkommen eine trügerische Hoffnung wäre, von Prof. Ottmar Edenhofer und Michael Jakob

Hier legen der renommierte Klimaforscher Prof. Ottmar Edenhofer und Michael Jakob vom Potsdamer Institut für Klimaforschung (PIK) dar, wieso das Klimaproblem aus ihrer Sicht nicht ohne ein internationales Klimaschutzabkommen gelöst werden kann und warum eine Green Economy alleine nicht ausreicht, um die Klimaziele zu erreichen. Die beiden Autoren skizzieren dabei zugleich, wie ein pragmatischer ordnungspolitischer Rahmen auf internationaler, regionaler sowie lokaler Ebene aussehen könnte, der die Umsetzung der Klimaziele wirkungsvoll und arbeitsteilig unterstützt.

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