02.04.2012 | FEMNET und ver.di Bezirk NRW: Unternehmensverantwortung von Aldi, Lidl und KiK in Bangladesch – Haben sich die Discounter bewegt? Interview mit Khorshed Alam, AMRF Bangladesch

Seit nunmehr fünf Jahren konfrontiert die Kampagne für Saubere Kleidung (kurz: CCC) die Discounter Aldi, Lidl und KiK mit Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen bei ihren Textillieferanten in Bangladesch. Mehrere Studien legten die menschenunwürdige Beschaffungspraxis der Discounter offen und mobilisierten eine breite Öffentlichkeit.

Was hat sich für die betroffenen Näherinnen in den letzten fünf Jahren verändert?

Haben sich durch Trainings die Arbeitsbedingungen für die Näherinnen verbessert?

Auf Einladung von FEMNET e.V., Trägerorganisation der Kampagne für Saubere Kleidung, berichtet Khorshed Alam über die Ergebnisse einer neuen Befragung von 162 Näherinnen aus 10 Bekleidungsfabriken, die Aldi, Lidl und KiK beliefern.

Khorshed Alam vom AMRF hat die Untersuchung Ende 2011 im Auftrag der CCC mit seinem Team durchgeführt. Im Januar 2012 hat die CCC in der Broschüre „Im Visier Discounter“ die Rechercheergebnisse veröffentlicht. Im Interview mit Gisela Burckhardt, Vorstand FEMNET e.V. wird Herr Alam auf der Veranstaltung über die Recherche-Ergebnisse berichten.

Wann: 2. April 2012, 18.30 – 20.30 Uhr


Wo:
DGB-Haus Bonn, Endenicher Str. 127, 53115 Bonn

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