29.02.2012 | GIZ: Buchvorstellung „Lebensader Orange River“ von Thomas Kruchem

Von den Bergen Lesothos schlängelt er sich 2.200 Kilometer durch die atemberaubende Landschaft des südlichen Afrikas bis zum Atlantik: Der Orange River speist das größte Industriegebiet und die ertragreichste Landwirtschaft des Kontinents. Doch die 30 Millionen Menschen in seinem Einzugsgebiet stehen vor einem gewaltigen Problem: Wasser wird immer knapper, weil die Bevölkerungen und die Volkswirtschaften wachsen. Weil viele Stadtbewohner bis heute Wasser verbrauchen, als gäbe es kein Morgen. Und weil der Klimawandel Regenfälle immer unberechenbarer macht.

Die Staaten, durch die der Orange River fließt – Botsuana, Lesotho, Namibia und Südafrika – stehen heute vor der Herausforderung, die vorhandenen, begrenzten Wasserressourcen grenzüberschreitend zu bewirtschaften. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erhalten sie dabei Unterstützung von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

In seinem neuen Buch „Lebensader Orange River“ erzählt Thomas Kruchem von den Herausforderungen und Möglichkeiten, dem Süden Afrikas sein Wasser für morgen und damit den Frieden zu sichern. Reisereportage, Analyse, ergreifende Schicksale – packend von der ersten bis zur letzten Seite.

Die GIZ lädt Sie herzlich ein zur

Buchvorstellung mit Thomas Kruchem: Autorengespräch mit Lesung, Diashow und Diskussion

Wann: 29. Februar 2012 um 17:30 Uhr

Wo: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn

Bitte melden Sie sich hier an.

Gäste:
Dr. Ingolf Dietrich, BMZ, Referatsleiter Südliches Afrika
Wolf-Michael Dio, GIZ, Abteilungsleiter Südliches Afrika
Moderation: Gabor Paal, Südwestrundfunk (SWR)

Der Autor:
Thomas Kruchem arbeitet als Journalist und freier Autor vor allem zu Entwicklungsthemen. Für den Rundfunk hat er aus über 60 Ländern berichtet; zu Südafrika veröffentlichte er 1986 das Buch „Brücken über die Apartheid“. Kruchem wurde viermal mit dem Medienpreis Entwicklungspolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausgezeichnet.