ForestFinance: Nachhaltigkeitsbericht 2010 veröffentlicht

Als erster Waldinvestmentanbieter Europas hat ForestFinance einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Auf die ökologisch und sozial nachhaltigen Investment-Produkte der ForestFinance Gruppe vertrauen inzwischen allein in Deutschland über 8.000 Kunden. Die Unternehmensgruppe verwaltete im Jahr 2010 Forstinvestments im Wert von mehr als 32 Millionen Euro und bewirtschaftete circa 3.500 Hektar Forst in Panama und Vietnam.

„Transparenz ist ein wichtiges Thema für uns, das sich durch alle Unternehmensbereiche zieht“, so Harry Assenmacher, Geschäftsführer der ForestFinance Gruppe. „Bereits seit 2004 senden wir unseren Kunden daher alternierend Forst- und Tätigkeitsberichte. Einen weiteren Schritt haben wir 2010 mit der jährlichen Veröffentlichung unserer Unternehmens-Kennzahlen gemacht. Der Nachhaltigkeitsbericht bringt uns dem Ziel einer transparenten Darstellung der Gesamtgruppe nochmals ein Stück näher.“ Dieses Engagement wurde auch vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und „future – verantwortung unternehmen“ gewürdigt, die den Bericht 2011 zu einem der besten 40 Nachhaltigkeitsberichte kleiner und mittlerer Unternehmen gewählt haben.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung beginnen im eigenen Unternehmen
Obgleich ForestFinance sich auch außerhalb des Unternehmens für gemeinnützige Initiativen wie z. B. ein Wasserversorgungsprojekt in Panama engagiert, liegt der Fokus des Berichtes auf Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen. Das hat laut Assenmacher seinen Grund: „Wir unterstützen gemeinnützige Organisationen in den Projektregionen mit Spenden und engagieren uns selbst vor Ort, beispielsweise in der Umweltbildung. Für mindestens genauso wichtig aber halten wir es, innerhalb unseres eigenen Unternehmens auf eine faire und soziale Beschäftigungspolitik ebenso wie auf nachhaltiges und umweltverträgliches Wirtschaften zu achten.“ Dazu gehört es, Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern zu fairen Bedingungen dauerhaft zu beschäftigen. So waren 2010 neben 29 Mitarbeitern in Deutschland eine Mitarbeiterin in Vietnam und 45 Mitarbeiter in Panama für ForestFinance tätig, zu denen weitere 150 Forstarbeiter kommen. Die Löhne und Arbeitsbedingungen liegen dabei stets über den gesetzlichen Mindestanforderungen, Forstarbeiter erhalten zusätzlich eine Unfall- und Lebensversicherung zur Absicherung der Familie und Unterstützung bei der Finanzierung der Schulmaterialien ihrer Kinder. Geraten Mitarbeiter in eine Notsituation, hilft das Unternehmen mit zinsfreien Privatkrediten. Auch berufliche Weiterbildungen und Sicherheitsseminare gehören zu den Leistungen, die von den zu einem großen Teil indigenen Mitarbeitern in Panama gerne angenommen werden.

Ökologisches Wirtschaften als Unternehmensgrundsatz
Neben der sozialen stellt sich die ForestFinance Gruppe auch ihrer ökologischen Verantwortung, die fest im Unternehmenskonzept verankert ist. Das beginnt z. B. beim Bezug von Ökostrom im Büro und reicht bis zum weitestgehenden Verzicht von Chemie- und Düngemitteln im Forst. ForestFinance-Wälder werden gemäß strenger ökologischer Richtlinien auf Brach- und Weideflächen aufgeforstet. Das Ziel ist dabei stets artenreicher, dauerhafter Mischwald mit heimischen Baumarten in kleinflächiger Mischung – ohne Monokulturen und ohne Kahlschlag. Bei der Ernte werden einzelne Bäume selektiv entnommen, Äste und nicht marktfähiges Holz verbleiben im Bestand und gehen wieder in den natürlichen Stoffkreislauf ein. Mehr als 15 Prozent der ForestFinance-Flächen sind Naturschutzreservate, die gemeinsam mit den wiederaufgeforsteten Brachflächen Trittsteinbiotope für viele seltene Tier- und Pflanzenarten bilden.

Den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht können Sie hier nachlesen und herunterladen.

Pressemitteilung