15.10.2011 | KLJB und MISEREOR: Preisverleihung des Filmwettbewerbs "Im falschen Film"

Die zehn Gewinnerteams des Wettbewerbs „Im falschen Film?! Videopodcasts gegen Hunger und Armut“ stehen fest. Welche der eingereichten Kurzfilme es auf die ersten Plätze geschafft haben, verraten die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) und das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR erst am 15. Oktober, dem Vorabend des Welternährungstages, bei der Preisverleihung im Bonner Kino WOKI. Die Jury setzte sich zusammen aus dem Filmemacher Valentin Thurn („Taste the Waste“), der MISEREOR-Öffentlichkeitsreferentin Daniela Singhal und Andreas Deutinger (Landesvorsitzender der KLJB Bayern und UN-Jugenddelegierter). Für den Wettbewerb hatten Jugendgruppen, Schulklassen und Einzelpersonen aus ganz Deutschland ihre Beiträge eingereicht. Die folgenden zehn Filme haben es in die Endauswahl geschafft:

– Eigeninitiative

– Was steckt hinter der Gentechnik

– Hunger ist Kampf

– Hunger im Überfluss

– Muss das sein?

– Aktion: Eine Schale Reis

– Die Arbeiterbienen

– Tagesjournal: Großdemonstration in Salzburg

– Aufgetischt – Zwei Teller – Eine Welt

– Ab auf den Müll

Als Hauptpreis winkt eine Gruppenreise zum Hamburger Kurzfilmfestival, daneben zahlreiche Sachpreise. Darüber hinaus wird auch noch ein Publikumspreis am Abend verliehen.

“Die aktuelle Hungerkatastrophe am Horn von Afrika zeigt, wie brisant das Thema ist”, sagt Kerstin Lanje, Referentin für Welthandel und Ernährung bei MISEREOR. “Es ist wichtig, dass wir uns weiter im Kampf gegen Hunger und Armut engagieren, auch wenn die mediale Aufmerksamkeit nachlässt”.

Seit vielen Jahrzehnten geht auch die KLJB in ihrer politischen Arbeit auf Fehlentwicklungen in der weltweiten Lebensmittelproduktion und Agrarpolitik ein und regt zu verantwortungsvollem Konsumverhalten an. „Bei dem Wettbewerb war uns wichtig, dass sich Jugendliche aktiv mit dem Thema auseinandersetzen“, erklärt der KLJB-Bundesvorsitzende Klaus Settele. Viele der eingereichten Filme gehen auf die globalen Zusammenhänge ein. Sie machen deutlich, dass Verschwendung und Wachstum in Industrieländern oft mit Hunger und Armut in anderen Teilen der Welt einhergehen. „Die Ergebnisse des Wettbewerbs regen zum Innehalten an und zeigen, dass sich etwas ändern muss, in der Politik und in den Köpfen der Verbraucherinnen und Verbraucher“, ergänzt Settele.

Wann: 15. Oktober 2011, 17 Uhr

Wo: Kino WOKI: Bertha-von-Suttner-Platz 1 – 7, Bonn

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