VENRO: „SuperActivist“ – Online-Spiel gegen Armut

Erstmals gibt es die Möglichkeit, junge Menschen mit einem Facebook-Spiel für entwicklungspolitische Themen zu begeistern. Mit dem Onlinespiel „SuperActivist“ können Facebook-Nutzer Stimmen gegen Armut sammeln und sich   für mehr Entwicklungshilfe und globale Solidarität einsetzen. Das Spiel wurde im Auftrag der VENRO- Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ von gameslab, dem Zentrum für digitale Spiele der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), entwickelt.

„Mit diesem Spiel beschreiten wir dringend notwendige neue Wege. Junge Leute wollen sich engagieren, und zwar auf eine ihnen angemessene Art und Weise – die Nutzung Sozialer Netzwerke im Internet ist eine solche Möglichkeit. Klar, dass auch Hilfsorganisationen die Chancen nutzen, die in den Sozialen Netzwerken stecken“, so Ulrich Post, Vorsitzender   des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).

Konzeption und Umsetzung von „SuperActivist“ haben Studierende der Medieninformatik und des Game Designs am gameslab realisiert. „Unsere Studierenden konnten am ‚SuperActivist‘ alle Stufen der Spielentwicklung umsetzen. Die Herausforderung bestand darin, das ernsthafte Anliegen der Aktion und den politischen Anspruch so aufzubereiten, dass es nicht beliebig wirkt und gleichzeitig der Spielspaß erhalten bleibt“, betont Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch, Leiter des gameslabs.

„SuperActivist“   ist ein unterhaltsames 2D-Game im Netzwerk Facebook. Die Spielerinnen und Spieler müssen in einer virtuellen Stadt eine Reihe von Aufgaben meistern. Hierzu zählen etwa das Sammeln von Unterschriften sowie das erfolgreiche Diskutieren mit Politikern. Ziel des Spiels ist es, vor allem junge Menschen für entwicklungspolitische Themen zu interessieren. Wer auch SuperAktivist werden will, kann unter www.facebook.com/deinestimmegegenarmut mitspielen.

Facebook hat   in Deutschland 20 Millionen aktive Nutzer.   Innerhalb von etwas mehr als zweieinhalb Jahren ist die Zahl aktiver Facebook-Mitglieder von 1,2 Millionen im Oktober 2008 auf 20 Millionen Ende Mai 2011 angestiegen .

Pressemitteilung