21.07.2011 | DIE: MGG Public Lecture "Crime and Africa's Uncivil Society"

Die erste Public Lecture im Rahmen des neunten Kurses des Managing Global Governance Programms wird von Prof. Garth le Pere, University of Pretoria und Senior Partner DAJO Associates, Südafrika gehalten. Prof. le Pere vertritt die Auffassung, dass neue Sicherheitsprobleme wie Piraterie, Geldwäsche, Plünderung natürlicher Ressourcen sowie illegaler Handel von Drogen, Waffen und Menschen eng mit der Schwäche des Staates in Afrika verbunden sind. Er warnt, dass das Entstehen einer „uncivil society” in der Form von transnationalen Kriminalitätsnetzwerken den wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg Afrikas bedroht

  • Prof. Dr. Garth Le Pere, University of Pretoria and Senior Partner DAJO Associates, South Africa
  • Diskutantin: Julia Leininger, Abteilung „Governance, Staatlichkeit, Sicherheit”, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
  • Moderation: Andrea von Rauch, Leiterin der Abteilung Regionale und globale Politikgestaltung, Sicherheitspolitik und Rechtsstaatlichkeit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Im Rahmen der MGG Public Lecture-Reihe treten hochrangige Experten aus dem Netzwerk des MGG Programms auf und sprechen zu aktuellen Themen. Im Vergleich zu den geschlossenen Sitzungen der Global Governance School sind die MGG Public Lectures öffentliche Veranstaltungen, die Raum für interessante Diskussionen zwischen Experten aus Deutschland/Europa und aufstrebenden Mächten geben.

Veranstalter: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Termin:
21.07.2011 , 17:00 – 18:30 Uhr
Ort: Bonn, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Die Global Governance School (GGS) ist der akademisch- wissenschaftliche Teil des Dialog- und Weiterbildungsprogramms „Managing Global Governance“ (MGG), das gemeinsam vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wird. Das Programm richtet sich an Nachwuchsführungskräfte aus derzeit acht Ankerländern (Ägypten, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Pakistan und Südafrika), die in Regierungseinrichtungen, politikorientierten Think Tanks und Forschungseinrichtungen tätig sind.

Bitte melden Sie sich bei Sabine Middecke an.

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