Stadt Bonn: Startschuss für die dritte Projektrunde Ökoprofit

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hat am Mittwoch (29. Juni) im Alten Rathaus den Startschuss für die dritte Projektrunde Ökoprofit gegeben. Elf Unternehmen werden nun mit Unterstützung der Stadt ein betriebliches Umweltmanagement einführen und verbessern. Der OB zeichnete zudem die Klub-Betriebe aus, die bereits erfolgreich an Ökoprofit teilgenommen haben und den Projektgedanken vertieft haben.

Die Vertreter zahlreicher Bonner Unternehmen begrüßte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch heute zum Start in die dritte Runde von ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Intergrierte UmweltTechnik) Bonn und zur Auszeichnung der ÖKOPROFIT-Klub-Mitglieder im energetisch sanierten Rathaus.

Nachdem in Bonn mittlerweile 29 Unternehmen das Projekt ÖKOPROFIT erfolgreich abgeschlossen haben, arbeiteten sieben dieser Unternehmen bereits im zweiten, teilweise sogar im dritten Jahr an der Fortführung des Projektes im ÖKOPROFIT-Klub. Sie entwickelten zahlreiche Verbesserungen des betrieblichen Umweltschutzes und übernehmen damit auch lokal Verantwortung. Dieses Engagement belohnte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch mit der erneuten Auszeichnung als ÖKOPROFIT-Betrieb.

Auch die Bürogemeinschaft Altes Rathaus wurde ausgezeichnet

„Zur unternehmerischen Verantwortung gehört heute auch der schonende Umgang mit Ressourcen, daher freue ich mich sehr, dass Bonner Firmen und Betriebe das Thema Nachhaltigkeit ernst nehmen und ihren Energieverbrauch genau unter die Lupe nehmen werden – da dabei auch viel Geld gespart werden kann, ist neben der Umwelt auch jedes Unternehmen ein Gewinner“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch.

Neben der Bundeszentrale für politische Bildung, der HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH, der Stadtwerke Bonn Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH, dem Deutschen Roten Kreuz-Seniorenhaus Steinbach, der Josef Küpper Söhne GmbH und der Zurich Gruppe Deutschland ist auch die „Bürogemeinschaft Altes Rathaus“ der Bonner Stadtverwaltung ausgezeichnet worden.

„Durch die erfolgreiche energetische Sanierung des Alten Rathauses konnte die zwar auch schon in der Vergangenheit praktizierte, aber durch die veraltete Infrastruktur nur bedingt erfolgreiche Ressourceneinsparung jetzt endlich konsequent umgesetzt werden“, so Nimptsch.

Elf Unternehmen nehmen an Ökoprofit III teil

Gleichzeitig zur Auszeichnung fiel dank der erneuten finanziellen Förderung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW auch der Startschuss für elf weitere Bonner Unternehmen, die nun in der dritten ÖKOPROFIT-Projektrunde beweisen wollen, dass die Verbindung von Ökonomie und Ökologie und damit nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch zur Stärkung der lokalen Wirtschaft möglich ist. Auch in diesem Jahr wird die Stadt Bonn wieder von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg unterstützt.

Die elf Unternehmen werden sich in acht gemeinsamen Workshops mit Umweltberaterinnen und -beratern allen für sie relevanten Umweltthemen im Bereich Energie, Abfall, Wasser, Abwasser und Lärm widmen. Als Kernstück des Projektes besuchen die Umweltberaterinnen und -berater der beauftragten Firma Arqum (Gesellschaft für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- u. Umweltmanagement mbH) die Unternehmen vor Ort, um diese bei der Bestandsaufnahme betriebseigener Daten zu unterstützen und betriebsspezifische Möglichkeiten der Umweltentlastung und Kostensenkung aufzuzeigen.

Folgende Unternehmen nehmen an ÖKOPROFIT III teil:

  • Gemeinnützige Gesellschaft für ein Therapiezentrum mbH,
  • Heinrich Thomas GmbH & Co. KG,
  • HealthCo GmbH Bonn-Bad Godesberg,
  • HealthCo GmbH Bonn,
  • Alexander von Humboldt- Stiftung,
  • Deutsche Post DHL, Briefzentrum Bonn,
  • MediaCompany GmbH,
  • VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG,
  • AlphaPeg Media GmbH,
  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe,
  • Dr. Reinold Hagen Stiftung.

NRW-Umweltministerium fördert Projekt mit 20 000 Euro

Träger des Projektes ist die Stadt Bonn, organisiert und koordiniert wird es vom Agenda-Büro des Amtes für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW fördert Ökoprofit mit 20 000 Euro, der Eigenanteil der Stadt Bonn beträgt rund 15 000 Euro. Die teilnehmenden Unternehmen bringen abhängig von der Anzahl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anteilig die verbleibenden Kosten auf.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt Bonn (www.bonn.de, Suchwort: @Oekoprofit) oder direkt beim Agenda-Büro (Maria Meißner, Telefon: 77 57 83, E-Mail: maria.meissner@bonn.de) erhältlich.

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