30.05.2011 | BICC: Fachgespräch: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel? Sozioökonomische Auswirkungen der Erdölförderung im Tschad

Am Montag, 30. Mai 2011, lädt das BICC (Bonn International Center for Conversion) zu einem Fachgespräch „Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel? Sozioökonomische Auswirkungen der Erdölförderung im Tschad“ (deutsch mit französischer Übersetzung) ein.

Im Tschad sollte ein von der Weltbank unterstütztes Modellprojekt den Beweis antreten, wie Ölreichtum zum Motor für Frieden und Entwicklung werden kann. Mittlerweile seit 2003 fördert ein Konsortium der Erdölfirmen ExxonMobil, Chevron und Petronas im Süden des Tschad Erdöl. Das Ziel der Armutsreduzierung wurde dabei jedoch weit verfehlt.

Bischof Kouraleyo Tarounga, Bischof von Moundou, und Djeralar Miankeol, Agraringenieur und Autor einer Studie zu den Lebensbedingungen in der Ölregion, sind Gäste des Deutschen Evangelischen Kirchentages vom 1. bis 5. Juni 2011. Zuvor kommen sie nach Bonn und berichten im Rahmen eines Fachgesprächs am BICC über die Armut der Bevölkerung in der Ölförderregion Doba sowie über die umweltschädlichen und soziale Konflikte schürenden Aktivitäten des Konsortiums.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch mit Übersetzung aus dem Französischen statt.

Rückfragen und Interviewwünsche richten Sie bitte an Susanne Heinke, Pressesprecherin des BICC (Tel.: 0228/911 96-44).

Termin: Montag, 30. Mai 2011, 14:00 – 15:30 Uhr

Ort: BICC, Pfarrer-Byns-Straße 1, 53121 Bonn

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