Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Ministerin lobt die internationalen Aktivitäten

Am heutigen Freitag besuchte Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Sie wurde begleitet von Dr. Lale Akgün, die im Bereich der Ministerin zuständig ist für Internationale Angelegenheiten und Eine-Welt-Politik.

Ausgangspunkt des Gesprächs mit der Hochschulleitung war die Entwicklungszusammenarbeit mit Ghana: Bekanntermaßen verbindet das Land Nordrhein-Westfalen mit dem afrikanischen Staat eine Partnerschaft. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg arbeitet mit der ghanaischen Universität Cape Coast zusammen. Beide Hochschulen bieten einen Masterstudiengang NGO-Management an, so dass hiervon ausgehend die Zusammenarbeit erweitert werden soll.

Hochschulpräsident Professor Dr. Hartmut Ihne erläuterte unter anderem das Konzept des Internationalen Zentrums für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule: “Das IZNE ist von dem Gedanken getragen, Impulse zu entwickeln für eine enge Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern.” Dabei betonte er die Bedeutung der Sicherstellung von Ressourcen und bot der Ministerin an, über eine Mitgliedschaft im Kuratorium des IZNE direkt Anregungen in das Forschungszentrum hineinzutragen.

Die Ministerin dazu: „Die Internationalität von Hochschulpartnerschaften bereichert immer beide Seiten. Sie fördert das kulturelle Verständnis füreinander und stärkt gleichzeitig den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort beider Länder.“ Sie sei außerdem überzeugt, dass die Hochschule durch ihr internationales Profil und ihre Kompetenz einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der neuen entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Nordrhein-Westfalen leisten könne.

Dr. Lale Akgün, die im vergangenen Jahr bereits zu Gast auf dem Sofa der Hochschul- und Kreisbibliothek in Sankt Augustin war, betonte: „Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist eine Institution, die uns wichtige Impulse gibt bei der Entwicklung der Eine-Welt-Strategie des Landes Nordrhein-Westfalen.“

Pressemitteilung