Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE)

Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) wurde 1973 als ökumenischer, evangelischkatholischer Arbeitsverbund zur Entwicklungspolitik gegründet. Sie führt Dialoge mit Parlament und Regierung sowie gesellschaftlichen Interessengruppen zu Fragen der Einen Welt und der Entwicklungszusammenarbeit. In direkten Gesprächen sowie durch Fachkonferenzen, öffentliche Stellungnahmen und Publikationen will die GKKE den Interessen der Einen Welt stärkeres politisches Gewicht verleihen.

Als Träger der GKKE fungieren die Deutsche Kommission Justitia et Pax und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED). Vorsitzende der GKKE sind die Vertreter der beiden großen christlichen Kirchen bei der Bundesregierung: Prälat Dr. Bernhard Felmberg, Bevollmächtigter des Rates der EKD und Prälat Dr. Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe.

Arbeitsschwerpunkte
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) thematisiert Fragen der Einen Welt und der Entwicklungspolitik. In vier dazu eingerichteten Fachgruppen behandelt die GKKE unter der Mitarbeit von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kirche und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit derzeit folgende Schwerpunkte:

Am 05. März 2011 erhielt die “Fachgruppe Rüstungsexporte” der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) den Göttinger Friedenspreis 2011. “Wir sind hoch erfreut, dass der langjährige Einsatz der Arbeitsgruppe für die Abrüstung geehrt wird”, sagt Rudolf Ficker, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdiensts (EED). Träger der GKKE sind der EED gemeinsam mit der katholischen Organisation “Justitia et Pax”.

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