UNV: Erste Schritte zu einer Welt-Freiwilligen-Koalition in Bonn

    Delegierte aus fünf Kontinenten kommen in diesem Monat (Februar 2011) in Bonn zusammen, um den Grundstein für eine Welt-Freiwilligen-Koalition zu legen.

    Die Konferenz „Sharing Global Voices“ findet am 21. und 22. Februar im Langen Eugen in Bonn statt. Sie ist der Anfang einer Reihe von Veranstaltungen mit Regierungsvertretern und der Zivilgesellschaft. Besonders hervorzuheben ist die jährliche Konferenz der UNO-Hauptabteilung für Presse und Information (UN/DPI) und nichtstaatlicher Organisationen (NGO), die im kommenden September in Bonn stattfinden wird.

    Das Jahr 2011 ist das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit und das zehnte Jubiläum des Internationalen Jahres der Freiwilligen der Vereinten Nationen. Freiwilligenarbeit anzuerkennen und die vielen Freiwilligenorganisationen in ihrer Arbeit zu unterstützen, ist Ziel beider Kampagnen.

    Die Kampagne zum Internationalen Jahr der Freiwilligen der Vereinten Nationen +10 bindet auch Organisationen wie die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und die Weltorganisation der Pfadfinderbewegung in ihre Aktivitäten ein. Koordiniert wird die Kampagne durch das in Bonn ansässige Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV).

    Ein wichtiges Ziel ist es, nationale Gruppen in Aktion zu bringen und Komitees weltweit zu koordinieren, um die bedeutende Rolle, die Freiwillige in der Gesellschaft einnehmen, deutlich zu machen. Zur Konferenz „Sharing Global Voices“ werden Vertreter aus Australien, Brasilien, Jordanien, Nepal, dem Senegal, der Türkei und einigen anderen Ländern erwartet. Sie werden zum ersten Mail mit ihren Partnern aus der Europäischen Union, wie Belgien, Polen, Schweden und weiteren, zusammentreffen.

    Die Kampagne wird mit einer Tagung der UNO-Generalversammlung zum Freiwilligenbereich am 5. Dezember 2011 und der Vorstellung des ersten Zustandsberichts der Weltfreiwilligenarbeit ihren Höhepunkt finden. Der Bericht wird die Bedeutung der Freiwilligenarbeit für die wirtschaftliche Entwicklung sowie nachhaltige Erwerbsfähigkeit, soziale Eingliederung, Verringerung des Katastrophenrisikos und politische Teilhabe erläutern.