SKEW: Studie „Vom Süden lernen: Bürgerhaushalte weltweit – eine Einladung zur globalen Kooperation“

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) hat die Studie „Vom Süden lernen: Bürgerhaushalte weltweit – eine Einladung zur globalen Kooperation“ herausgegeben. Ein internationales AutorInnenteam, welches sich aus Dr. Carsten Herzberg, Prof. Dr. Yves Sintomer, Giovanni Allegretti und Dr. Anja Röcke zusammensetzt, nimmt die LeserInnen mit auf eine Reise rund um den Globus, auf der ganz unterschiedliche Formen und Ausprägungen des Erfolgsmodells „Bürgerhaushalt“ kennen gelernt werden. Bürgerhaushalte sind ein besonderes Projekt der Entwicklungskooperation: Im globalen Süden erfunden, wurden sie von Ländern des Nordens aufgegriffen. Bürgerhaushalte sind in sehr unterschiedlichen Gesellschaften, Kulturen und politischen Systemen zu finden. Während sie in manchen Fällen für eine Stärkung der Bürgergesellschaft oder für eine Vertiefung der repräsentativen Demokratie stehen, dienen sie in anderen zur Bekämpfung von Korruption oder einer ersten Öffnung verschlossener Strukturen. Aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen und Formen bieten sich Bürgerhaushalte für einen weltweiten Dialog an. Die Studie über die Bürgerhaushalte in der Welt stellt diese Vielfalt dar und zeigt Beispiele aus verschiedenen Kontinenten auf. Die Publikation richtet sich an jene, die in Praxis und Wissenschaft an der Weiterentwicklung von Bürgerhaushalten interessiert sind. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, als auch über Hintergründe und Netzwerke berichtet. Die Dokumentation ist als deutsche und englische Ausgabe verfügbar und kann kostenfrei bei der Servicestelle bestellt oder im Internet heruntergeladen werden: www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html