06.02.2011 | GIZ, General-Anzeiger und ifz: "Zuflucht in Bonn"

Wirtschaftliche Not, Gewalt und Krieg oder Klimawandel – es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Trotz unterschiedlicher Motive und Geschichten eint die Flüchtlinge der Wunsch in der Fremde ein neues Leben anzufangen und ein Zuhause zu finden – vorübergehend oder dauerhaft. Doch oft ist es nicht leicht, in der Fremde Anschluss zu finden. Ungeklärte Aufenthaltstitel oder Sprachprobleme erlauben häufig nur ein Leben am Rande der Gesellschaft und erschweren die Integration in der neuen Heimat.

Bei der neunten Veranstaltung der Reihe „Fremd-vertraut in Bonn“ am 6. Februar berichten Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen darüber, wie ihr neues „Leben nach der Flucht“ in Bonn aussieht. Welche Erfahrungen haben sie mit Chancen und Hürden, Grenzen und Annäherungen gemacht, welche persönlichen Erlebnisse hatten sie nach ihrer Ankunft in Bonn? Wir begegnen einander oft, aber was wissen wir über die anderen? Über diese und andere Fragen wird Moderatorin Monika Hoegen im Gespräch mit ihren Gästen im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland reden.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der UNO-Flüchtlingshilfe e.V. durchgeführt. Die UNO-Flüchtlingshilfe ist eine in Deutschland tätige Organisation und leistet finanzielle Unterstützung für Flüchtlingsprojekte im In- und Ausland, informiert über Fluchtursachen und- folgen und wirbt für Verständnis für das Schicksal von Flüchtlingen.

Wann: am 6. Februar 2011, Beginn 11.30 Uhr
Wo :im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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