Universität Bonn: ZEF wird Campus des “Alternativen Nobelpreises”

Das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn wird offizieller Campus des Right Livelihood Award, auch bekannt als “Alternativer Nobelpreis”. Dies wurde bei der Konferenz zum 30-jährigen Jubiläum des “Alternativen Nobelpreises” in Bonn (14.9.-19.9.2010) zwischen der Universität Bonn, dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), dem Right Livelihood College (RLC) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) vereinbart. Es gibt weltweit nur drei weitere RLC Standorte; in Malaysia, Schweden und Äthiopien.

Der “Alternative Nobelpreis” wird jährlich für herausragendes Engagement im Bereich der Friedens-, Umwelt-, und Menschenrechtsarbeit verliehen. Bisher wurden mehr als 130 Preisträger aus 60 Ländern ausgezeichnet.

Als Teil dieses globalen Netzwerkes wird das Zentrum für Entwicklungsforschung in Bonn insbesondere den Wissens- und Kompetenztransfer zwischen erfahrenen “Alternativen Nobelpreisträgern” und jungen Wissenschaftlern fördern. Mit Hilfe von DAAD-Stipendien können deutsche und ausländische Studierenden sowie Nachwuchswissenschaftler in den Projekten der Preisträger vor Ort mitarbeiten und diese wissenschaftlich begleiten. Die Preisträger erhalten die Möglichkeit als Gastdozenten in Deutschland tätig zu werden.

Die geplanten Aktivitäten des RLC Campus Bonn werden in Zusammenarbeit mit anderen Instituten der Universität Bonn, insbesondere der Philosophischen und Landwirtschaftlichen Fakultät, sowie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg durchgeführt. Der Aufbau des RLC Campus Bonn stärkt die Region Bonn weiter als bedeutenden internationalen Wissenschaftsstandort als auch als Standort des politischen Nord-Süd-Dialogs.

Hinweis für die Redaktionen: Am Freitag, 17. September 2010, um 9.30 Uhr wird diese Nachricht bei einer Veranstaltung mit Alternativen Nobelpreisträgern und Vertretern des DAAD und ZEF offiziell bekannt gegeben.
Ort: Zentrum für Entwicklungsforschung, Walter-Flex-Straße 3, 53113 Bonn.
Pressevertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt:
Alma van der Veen
Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-1846
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