Ratsresolution in Bonn: Städte müssen bei Klimaverhandlungen mitwirken

Die Städte müssen und wollen stärker in den Kampf gegen den Klimawandel einbezogen werden. Dieser Forderung des Deutschen Städtetages und des internationalen Städtenetzwerks “Urban Cities and Local Governments” (UCLG) hat sich in seiner Sitzung am Donnerstag (18. Februar) auch der Rat der Stadt Bonn mit einer Resolution angeschlossen.

Im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen hatten Städtetag und UCLG darauf gedrungen, die Rolle der Städte bei der Bekämpfung des Klimawandels zu würdigen. Die Kommunen müssten stärker bei der Umsetzung nationaler Klimastrategien und Aktionspläne berücksichtigt werden und benötigten dafür Instrumente und finanzielle Unterstützung der Regierungen. Nur so könnten sie den internationalen Klimaverpflichtungen nachkommen. Gefordert wird auch, dass den nationalen Verhandlungsdelegationen bei großen Klimakonferenzen Vertreter der Kommunen angehören, wie dies in einigen Ländern schon der Fall ist.

Die Bedeutung der Städte beim Klimawandel illustrieren zwei Zahlen: Zwei von drei Menschen werden nach Schätzungen im Jahr 2030 in Städten leben, 75 Prozent aller Treibhausemissionen entstehen schon heute in Städten.

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