BMZ: Potenzial für Erneuerbare Energien im Südkaukasus nutzbar machen

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Errichtung eines Schwarzmeerenergieverbunds. Dies gab Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz heute in Berlin bekannt:

“Die Verknüpfung des südkaukasischen mit dem türkischen Stromnetz ermöglicht Georgien und den anderen Staaten im Südkaukasus den Export von Strom bis nach Europa. Wir leisten damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Vernetzung des Südkaukasus mit Europa”. In Georgien wird Strom überwiegend aus erneuerbaren Energien gewonnen.

Das Vorhaben hat ein Gesamtvolumen von 260 Millionen Euro, die als Darlehen an die georgische Seite ausgezahlt werden und gemeinsam mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (80 Millionen Euro) und der Europäischen Investitionsbank (80 Millionen Euro) aufgebracht werden. Der deutsche Anteil ist eine über die KfW Entwicklungsbank bereitgestellte kombinierte Finanzierung aus Haushalts- und Marktmitteln von bis zu 100 Millionen Euro.

Deutschland arbeitet mit den drei Staaten des südlichen Kaukasus, Armenien, Aserbaidschan und Georgien, im Rahmen der BMZ-Kaukasusinitiative zusammen. Ziele der Zusammenart sind die Annäherung der Regionen an EU-Standards und die Förderung der regionalen Zusammenarbeit in der konfliktbeladenen Region. Dabei konzentriert sich das BMZ auf die Unterstützung der Wirtschaftsentwicklung und des Handels, die Verbesserung von Rechtsstaatlichkeit und Regierungsführung sowie den Bereich Umwelt/Energie.

Pressemitteilung unter: http://www.bmz.de/de/presse/pm/2009/dezember/pm_20091208_110.html