Digitalisierung

Ob Smartphones, Streamingdienste oder soziale Netzwerke – die Digitalisierung ist aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Diese Entwicklung ist per se weder gut noch schlecht, denn wie wir Digitalisierung begegnen, hängt allein von uns ab. Fest steht jedoch, dass sie in nahezu allen Lebensbereichen unser Wahrnehmungs- und Entscheidungsverhalten verändert und daraus potentiell auch negative Folgen für Mensch und Umwelt entstehen. Schon in wenigen Jahren – so schätzen manche – wird die Digitalbranche beispielsweise mehr CO2-Emissionen verursachen als der gesamte Kfz-Verkehr. In Anbetracht von Klimaveränderungen und Ressourcenknappheit muss daher ein nachhaltiger Ansatz zum digitalen Fortschritt gefunden werden, der Ökonomie, Ökologie und Soziales verbindet.

Genau dieser Herausforderung stellen sich die Akteure der Bonner Nachhaltigkeitslandschaft. So schildert das Bundesumweltministerium beispielsweise in seiner Umweltpolitischen Digitalagenda Maßnahmen zu umweltfreundlicher IT, Mobilität oder Landwirtschaft, die Stadt Bonn beschreibt in ihrer Smart City-Strategie, wie digitale Technologien auf kommunaler Ebene sinnbringend eingesetzt werden können das BMZ erklärt, wie der digitale Wandel beispielsweise zu effizienteren Verwaltungssystemen beitragen oder neue Innovationschancen in der Wirtschaft erschließen kann und der Innovtions-Campus der Universität Bonn untersucht im Rahmen des Projekts Digitainable die möglichen – positiven oder negativen – Einflüsse des rasanten Fortschritts in Digitalisierung und künstlicher Intelligenz auf Fragen nachhaltiger Entwicklung.