„Bönnsche Viertel“: Entwicklung nachhaltiger Mobilität in Wohnquartieren

Der Rat der Stadt Bonn hat die Entwicklung nachhaltiger Mobilität in Bonner Wohnquartieren beschlossen. In seiner Sitzung am 9. Juni 2022 gab er grünes Licht für die Erarbeitung und Umsetzung eines breit angelegten zivilgesellschaftlichen Mitwirkungsprozesses für die „Bönnschen Viertel“. Ebenfalls Bestandteil des Beschlusses ist die darauf aufbauende Entwicklung von Verkehrskonzepten. Ziel ist die Förderung aktiver, sicherer und barrierefreier Mobilität für Menschen jeden Alters.

Mit dem Konzept „Bönnsche Viertel – Lebendige Räume für Menschen“ möchte die Stadt Bonn durch die Neugestaltung des ruhenden und fließenden Verkehrs die freiwerdenden Räume aufwerten. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Quartieren will die Stadt erarbeiten, wie das am besten funktioniert. Die innere Nordstadt und das Combahnviertel in Beuel sollen als Modellquartiere den Startpunkt bilden.

„Im Zuge der Mobilitätswende möchten wir die Aufenthalts- und Lebensqualität für die Menschen in den Bonner Wohnquartieren erhöhen“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Dörner. „Wir möchten von den Bürgerinnen und Bürgern erfahren, was es aus ihrer Sicht braucht, und was wir als Stadt tun können, um den Weg zu einer nachhaltigen Mobilität freizumachen und neue Freiräume sinnvoll zu gestalten.“

Der Mitwirkungsprozess in den „Bönnschen Vierteln“ wird auf den Ergebnissen des bereits laufenden, stadtweiten Mitwirkungsverfahrens „Bonn4Future – Wir fürs Klima“ aufbauen. Er soll daran anknüpfen und die konkrete Ausgestaltung des Zukunftsbildes beinhalten. Neben Infoveranstaltungen, Umfragen und Online-Dialogen soll der Mitwirkungsprozess auch Workshops, Peer-to-Peer-Angebote sowie Eventformate wie beispielsweise einen „Tag des guten Lebens“ umfassen.

Die Beschlussvorlage ist  hier veröffentlicht.

Ein  Video mit Oberbürgermeisterin Katja Dörner zu den „Bönnschen Vierteln“ ist auf dem  Youtube-Kanal der Stadt Bonn zu sehen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Bonn vom 10.6.22