BMU | BMU startet Ideenwettbewerb für einen nachhaltigen Wiederaufbau in Schwellen- und Entwicklungsländern

Das Bundesumweltministerium sucht ab sofort weltweit Ideen für Projekte zum Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dafür startet jetzt im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative ein weiteres themenspezifisches Auswahlverfahren unter dem Leitmotiv: „Creating Green Societies in Challenging Times“.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Schwellen- und Entwicklungsländer sind besonders stark von den sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Mit der neuen Förderrunde der Internationalen Klimaschutzinitiative unterstützen wir die Länder dabei, die Krise zu bewältigen. Gleichzeitig machen wir deutlich, wie Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und Erhalt der Biodiversität zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Wiederaufbau beitragen können.“

Die Fördermittel von insgesamt 240 Millionen Euro für diesen Förderaufruf werden im Rahmen der Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) zur Verfügung gestellt. Unter dem Leitmotiv „Creating Green Societies in Challenging Times“ sind insgesamt 13 Themenschwerpunkte definiert. Das Spektrum reicht von klimakompatibler Wirtschaftsentwicklung und der Mobilisierung von privatem Kapital über Klimaschutz im Seeverkehr und den Kampf gegen die Wüstenbildung bis hin zum Aufbau von Bildungsstrukturen zum Thema Klimaschutz. Die Förderhöhe kann je Projekt zwischen fünf und 30 Millionen Euro betragen.

Berechtigt für eine Förderung sind unter anderem Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Durchführungsorganisationen des Bundes, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland sowie internationale und multilaterale Organisationen, wie zum Beispiel Entwicklungsbanken oder Einrichtungen der Vereinten Nationen. Bis zum 10. März 2021 (23:59 Uhr, MESZ) können sie Projektskizzen in englischer Sprache über die IKI-Onlineplattform einreichen.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, 13.11.2020