GIZ | Neue Ausgabe GIZ Magazins „akzente“ zum Thema „Stadt: Labour Zukunft“

Die Welt wird zur Stadt – ein historisch einmaliger Vorgang. Niemals zuvor haben so viele Menschen in Städten gelebt wie heute: Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung wohnt bereits in urbanen Zentren; bis 2050 werden es rund zwei Drittel sein. Welche Visionen gibt es für die lebenswerte und nachhaltige Stadt von morgen? Wie soll sie aussehen und organisiert sein? Um diese Fragen dreht sich das neue akzente-Schwerpunktthema „Stadt“.

Seth Asare Okyere, Professor für Stadtplanung in Ghana, beschreibt die aktuelle Situation und mögliche Entwicklungen Afrikas in seinem zukunftsweisenden Essay. Er stellt klar: Nicht abgeschottete Paläste oder smarte Hightech-Quartiere dürfen das Ziel sein. Vielmehr braucht es bezahlbaren Wohnraum, ausreichend Grünflächen, Basisdienstleistungen für alle und mehr Teilhabe der Bevölkerung. So werden auch rasant wachsende Städte lebenswert.

Städte geraten vermehrt unter Druck: Sie müssen auf engem Raum immer mehr Menschen versorgen und nun auch noch eine Pandemie bewältigen. Doch in der Verdichtung liegt auch die große Chance, viele Menschen zu erreichen und gemeinsam nachhaltige Lösungen für Wohnen, Transport und Klimaschutz zu entwickeln.

Vielleicht liegt in der Zäsur durch das Coronavirus sogar eine Chance, drängende Probleme schneller anzugehen? So sieht es jedenfalls der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan. Im Interview erläutert er, was die Krise mit Nachhaltigkeit zu tun hat und warum diese durch die Pandemie noch wichtiger geworden ist.

Neben den weltweiten Veränderungen durch COVID-19 beschäftigt sich die GIZ aktuell besonders mit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. In der neuen Ausgabe von akzente berichten wir auf der EU-Sonderseite über die Ziele der Ratspräsidentschaft und die Zusammenarbeit der GIZ mit der EU. Weitere Reportagen, Analysen, Interviews und Gastbeiträge veröffentlichen wir fortlaufend im großen Web-Spezial auf von akzente.

Zu der aktuellen Ausgabe

Quelle: Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, 03.08.2020